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Bundesanleihen: Rückgang der Bondrenditen nimmt beängstigende Ausmaße an

GeldanlageDer Rückgang der Bondrenditen nimmt mittlerweile beängstigende Ausmaße an. Denn die Renditen fallen wie ein Stein. Die zehnjährige Bundesanleihe durchbrach gestern nun auch noch die Renditemarke von 0,80%, nach unten versteht sich. Das Rekordtief wurde bei 0,724% markiert. Sollte es mit dieser Geschwindigkeit weitergehen, dann ist die Marke von 0,50% wirklich bald zum Greifen nah. Und was geschieht am kurzen Ende der Kurve? Da sacken die Renditen immer stärker in den negativen Bereich ab, zu beobachten ist das sowohl am Primär, als auch am Sekundärmarkt.

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Energiewende: Ökostromumlage sinkt nur minimal

EnergiewendeDas minimale Sinken der Ökostromumlage ist kein Grund, in Jubelstürme auszubrechen. Die aktuelle Kostenbelastung für gewerbliche wie private Stromkunden ist in Deutschland extrem hoch. Und sie ist ein Standortnachteil, der die industrielle Basis des Landes zu gefährden droht. Nur verschieben sich die Gründe dafür. Sonnen- und Windstrom sind es künftig nicht mehr. Die neuen Anlagen sind so effizient, das der Strom dort schon günstiger hergestellt werden kann, als in konventionellen Kraftwerken. In der Umlage von jetzt noch 6,17 Cent je Kilowattstunde werden im Wesentlichen die hohen Kosten der vergangenen Installationsrunden mitgeschleppt, als die Technik noch nicht so ausgereift war und wesentlich teurer war.

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Regierungen sind Schuld an der Euro-Krise und nicht die Europäischen Zentralbank

Europäischen ZentralbankWomöglich steht mit der Europäischen Zentralbank (EZB) aktuell der Falsche am Pranger im Europäischen Gerichtshof (EuGH). Eigentlich müssten sich zunächst die handelnden Politiker rechtfertigen. Sie haben es so weit kommen lassen, dass sich die Notenbank gezwungen sah, mit der Ankündigung von Staatsanleihekäufen den Zerfall der Eurozone zu verhindern. Aber es hatte ja funktioniert: Die Finanzmärkte hatten sich beruhigt, die Marktteilnehmer haben ihr das Versprechen geglaubt, alles Erdenkliche zu tun, um die Existenz der Währungsunion zu sichern.

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Streit um Karmann-Millionen vor dem Bundesgerichtshof

Karmann WerkEin Streit um eine Steuerrückerstattung in Höhe von 160 Millionen Euro verzögert den Abschluss des Insolvenzverfahrens des pleitegegangenen Osnabrücker Autobauers Karmann. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet, will am Mittwoch der Bundesgerichtshof darüber entscheiden, wem das Geld zusteht: den Karmann-Gesellschaftern oder dem Insolvenzverwalter Ottmar Hermann, der rund 7000 Gläubiger vertritt. Die Verhandlung soll um 9 Uhr vor dem 12. Zivilsenat beginnen, bestätigte eine Gerichtssprecherin.

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