DIW: Bund muss sich von ''schwarzer Null'' verabschieden
Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, hat die Bundesregierung aufgefordert, ihr aktuelles Defizitziel von Null im kommenden Jahr aufzugeben. "Die Nullverschuldung ist zurzeit die falsche Priorität in einem wirtschaftlichen Umfeld, in dem die Arbeitslosigkeit steigt und wir hohe Risiken und eine Vertrauenskrise haben", sagte Fratzscher der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post. "Das Signal muss doch jetzt sein: Wir haben alle Möglichkeiten, die Wirtschaft zu stabilisieren. Wenn es notwendig ist, können wir auch unsere Ausgaben erhöhen und ein Konjunkturprogramm auflegen", sagte Fratzscher. "Wir sehen im nächsten Jahr enorme Risiken für die Konjunktur", so der DIW-Chef. "Es kann gut sein, dass wir unsere Prognose von 1,2 Prozent für 2015 nochmals senken müssen", sagte Fratzscher.
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Die Passagierentwicklung am Frankfurter Flughafen zeigt weiterhin einen deutlich positiven Trend. Insgesamt nutzten im September rund 5,9 Millionen Fluggäste den größten Flughafen Deutschlands, was einem klaren Anstieg von 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Damit war der aktuelle Berichtsmonat der passagierstärkste September in der Geschichte des Frankfurter Flughafens. Außerdem wurden am 26. September mit knapp 214.000 Fluggästen so viele Flugreisende an einem Tag gezählt, wie noch nie zuvor. An weiteren elf Tagen des Monats überstieg das Tages-Aufkommen die Marke von 200.000 Passagieren.