Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn: Bahnvorstand glaubt noch an Einigung mit Lokführern
Im aktuellen Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn hat Personalvorstand Ulrich Weber die Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) zu einer Rückkehr an den Verhandlungstisch aufgefordert. "Ich setze darauf, dass alle Seiten kühlen Kopf bewahren", sagte Weber mit Blick auf die angedrohten Streiks der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Die Lage sei verzwickt, aber eine Einigung am Verhandlungstisch definitiv möglich. "Was mich ärgert ist, dass die GDL schon zu Beginn von Verhandlungen droht", so Weber.
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Der Traum vom wohlverdienten Ruhestand wird selbst für Durchschnittsverdiener vielfach zum Albtraum. Zum Hauptproblem wird dabei immer mehr der Kampf gegen die wachsende Altersarmut. Der Sinkflug der Neurenten lässt sich nur stoppen, wenn Arbeit ordentlich bezahlt wird. Mit dem flächendeckenden Mindestlohn ist ein Signal der Vernunft gesetzt worden. Auch das System der Minijobs muss überprüft werden: Der gewerkschaftliche Grundsatz, wonach auf lebenslange Arbeit eine angemessene Rente folgen muss, muss wieder gelten.