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Demographie zur Wachstumsbremse - Deutschland braucht schlüssiges Konzept

Standort DeutschlandSchon in wenigen Jahren wird sich die Demographie spürbar dämpfend auf das Wirtschaftswachstum auswirken, prognostiziert der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in seinem aktuellen Konjunkturbericht. Es sei davon auszugehen, dass sich das Trendwachstum in Deutschland von bislang 1,25 Prozent pro Jahr auf rund 1 Prozent in 2020 und 0,5 Prozent in 2030 verringern wird. "Der langfristige Rückgang des Wachstums kann zwar nicht gestoppt, aber gebremst werden. Hier ist die Politik gefordert, der demographischen Alterung ein schlüssiges Wachstumskonzept entgegenzusetzen", betont BVR-Vorstandsmitglied Dr. Andreas Martin. Beschäftigungsreserven infolge des hohen Anteils der Teilzeitarbeit müssten erschlossen, Investitionshemmnisse beseitigt und die Vorteile der Digitalisierung für die Wirtschaft besser genutzt werden.

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Tarifverhandlungen für das Dachdeckerhandwerk stecken fest

DachdeckerDie Tarifverhandlungen im Dachdeckerhandwerk stecken in einer Sackgasse. Auch in der dritten Diskussionsrunde zwischen der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und dem Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) am 22. August 2014 blockierten die Arbeitgeber eine Lösung. Nach ihrer Vorstellung sollen die rund 80.000 Beschäftigten der Branche nicht an der guten Baukonjunktur beteiligt werden. Sie schlossen eine Einkommenserhöhung mit einer Zwei vor dem Komma kategorisch aus und boten lediglich zwei Mal 1,3 Prozent für zwei Jahre an. Die IG BAU fordert ein Plus von 5,8 Prozent.

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Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern: Von wegen Diskriminierung

GehaltsunterschiedDas Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sorgt in seinem neuesten Wochenbericht für einen Aufreger - zumindest auf den ersten Blick. Denn laut DIW erzielen Frauen nur ein halb so hohes Einkommen wie Männer. Mit Blick allein auf das Arbeitseinkommen liegt der Abstand bei 39 Prozent und wäre damit fast doppelt so groß wie in gängigen Verdienstanalysen. Doch auf den zweiten Blick legt sich die Aufregung schnell.

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Abwärtstrend am Arbeitsmarkt gestoppt

ArbeitsmarktDas IAB-Arbeitsmarktbarometer legte im August um 0,7 auf 100,0 Punkte zu. Damit setzte sich der seit März 2014 andauernde Abwärtstrend nicht fort. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) liegt nun auf der Marke, die für die nächsten drei Monate eine gleich bleibende saisonbereinigte Arbeitslosigkeit signalisiert. „Die Arbeitsagenturen rechnen momentan mit keinen wesentlichen Änderungen bei der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit", erklärte Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen", am Dienstag in Nürnberg. Eine Verschlechterung der Arbeitsmarktlage sei nach dem jüngsten Anstieg des IAB-Arbeitsmarktbarometers nicht zu erwarten.

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