BDI: Industrie rechnet mit fünf Prozent Exportplus im laufenden Jahr - EU-Parlament muss Freihandel vorantreiben
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) rechnet für das laufende Jahr weiterhin mit einem Exportwachstum von bis zu fünf Prozent. "Die Ausfuhren ziehen an. Für das zweite Halbjahr rechnen wir mit einer Belebung der Exporte." Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber anlässlich der Vorstellung des neuen BDI-Außenwirtschafts-Reports am Montag in Berlin. "Eine Voraussetzung für eine stärkere Dynamik der Ausfuhren ist, dass sich die Ukraine-Krise nicht weiter verschärft", unterstrich Kerber. Neben den direkten Folgen für deutsche Exporteure könnten mögliche Wirtschaftssanktionen sich negativ auf die Weltwirtschaft auswirken.
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Der Vertrauensverlust in die Wirtschaft ist aktuell allgegenwärtig. Über die Gründe des Vertrauensverlusts und Wege, das Vertrauen der Gesellschaft in die Wirtschaft zu erneuern, sprach Ulrich Grillo, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), am Sonntag in Duisburg. "Alles, was ihr wollt, das euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch, heißt es im Matthäus-Evangelium. Dieses Zitat aus der Bergpredigt hat bis heute nichts von seiner Gültigkeit verloren", sagte Grillo in einer so genannten Kanzelrede in der Salvatorkirche in Duisburg.
Ex-Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU) wird zum 1. Januar 2015 zur Deutschen Bahn wechseln. Das bestätigte Bahn-Chef Rüdiger Grube am Samstag dem "Weser-Kurier" am Rande der 125-Jahre-Jubiläumsfeier des Bremer Hauptbahnhofs. Pofalla soll danach als Konzernbevollmächtigter unterhalb des Vorstands unter anderem Kontakte zu Politik und Wirtschaft pflegen und für internationale Geschäftsbeziehungen zuständig sein. "Am Mittwoch werde ich mit dem Aufsichtsrat über die Personalie Pofalla sprechen, mit dem Wechsel haben wir zwölf Monate Karenzzeit abgewartet", sagte Grube.