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WDR streicht 500 Stellen bis 2020

Der WDR wird in den kommenden Jahren 500 Planstellen abbauen. Das teilte Intendant Tom Buhrow den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Senders mit. Von 2016 an fehlen dem WDR durchschnittlich 100 Millionen Euro pro Jahr im Etat. Steigende Ausgaben zum Beispiel durch Tariferhöhungen oder steigende Produktionskosten können durch den Rundfunkbeitrag, der zudem ab 2015 noch sinkt, nicht mehr aufgefangen werden. Ohne die Personalkosten deutlich zu reduzieren, sind die dringend notwendigen Einsparungen nicht zu leisten. Zu dem Ergebnis kommt die Geschäftsleitung des Senders am Ende sorgfältiger Prüfungen. Tom Buhrow: "Der Stellenabbau ist eine schmerzhafte, aber zwingende Entscheidung. Nur so bleiben wir aus eigener Kraft handlungsfähig und können den WDR steuern. Deshalb handeln wir jetzt. Um den Personalabbau zu beschleunigen, haben wir schon mit den Gewerkschaften Modelle für Altersteilzeit und Vorruhestand verabredet."

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Kfz-Gewerbe übt Kritik am Mindestlohn

WerkstattDas Anheben des Mindestalters auf 21 Jahre beim Mindestlohn hat der neue ZDK-Präsident Jürgen Karpinski gefordert. Durch die aktuell gewählte niedrige Altersgrenze von 18 Jahren könnten potenzielle Auszubildende auf die Idee kommen, nach dem Schulabschluss statt einer Ausbildung lieber gleich den Weg auf den Arbeitsmarkt zu suchen. Auch im Kfz-Gewerbe liege die durchschnittliche Ausbildungsvergütung unter der geplanten Höhe des Mindestlohns. "In der jetzigen Form behindert die Mindestlohnregelung das Bemühen um qualifizierten Nachwuchs in massiver Weise", so Karpinski.

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Lebensversicherungen: Begrenzung der Ausschüttungssummen kostet Kunden mehrere tausend Euro

Lebensversicherungen Kunden verlieren tausende EuroDie Pläne der Bundesregierung zur Kappung der Ausschüttungssummen für Versicherte mit auslaufenden Lebensversicherungspolicen sind zeitlich befristet. "Steigen die Kapitalmarktzinsen wieder, dann entfällt die Begrenzung", heißt es in der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion. Sie liegt der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vor. Die Ausschüttungsbeträge, bezogen auf die so genannten Bewertungsreserven der Versicherer, dürften nur so lange gekürzt werden, bis das Zinsniveau am Kapitalmarkt wieder in etwa das Niveau des "Referenzzinses" erreiche, so das Ministerium. Ende 2013 habe dieser "Referenzzins" 3,41 Prozent betragen. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen liegt dagegen nach Bundesbank-Angaben derzeit bei nur rund 1,5 Prozent.

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Frankfurter Flughafen (Fraport) stärkt seine Stellung als größter Frachtflughafen Europas

FraportIm Mai 2014 zählte Flughafenbetreiber Fraport an seinem Heimatstandort Frankfurt gut 5,3 Millionen Fluggäste (plus 3,7 Prozent), womit ein historischer Spitzenwert für den Monat Mai erreicht wurde. Das Cargo-Aufkommen stieg im Vorjahresvergleich um 6,9 Prozent auf 185.629 Tonnen deutlich an. "Die starke Entwicklung in der Luftfracht festigt unsere Stellung als größter Frachtflughafen Europas. Sie unterstreicht die Bedeutung des Airports für die deutsche Export-Wirtschaft und das Logistik-Gewerbe und stellt damit einen konkreten Wettbewerbsvorteil für die deutsche Wirtschaft dar", erklärt Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG.

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