Freihandelsabkommen lockert Standards in den USA
Experten aus den USA befürchten, dass durch das Freihandelsabkommen TTIP mit den USA die Lebensmittelstandards in der EU gesenkt werden. "Wenn diese Standards in Europa aufgeweicht werden, wird es für uns in den USA noch schwerer, dagegen zu kämpfen", erklärt die Direktorin des US-amerikanischen Institute for Agriculture and Trade Policy (IATP), Karen Hansen-Kuhn, im Interview mit der Tageszeitung "neues deutschland". Das Freihandelsabkommen werde die "ohnehin niedrigen Standards", die man in den USA habe, weiter lockern und der Agroindustrie "noch mehr Macht über das Ernährungssystem" geben, als sie ohnehin schon habe. Bereits das aktuelle Freihandelsabkommen NAFTA zwischen USA, Kanada und Mexiko habe "in allen beteiligten Ländern unter den Landwirten großen Schaden angerichtet".
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Liest man die vom Deutschen Aktieninstitut (DAI) aktuell in den Nachrichten veröffentlichten Daten zur Zahl der Besitzer von Aktien und Aktienfondsanteilen in Deutschland, so kann man eigentlich nur einen Schluss ziehen: Der Versuch, den Deutschen das Investment in das attraktive Anlageobjekt Aktie schmackhaft zu machen, darf als gescheitert angesehen werden. Lediglich 8,9 Mill. Bürger bzw. 13,8% der Bevölkerung besitzen gemäß der DAI-Umfrage noch Aktien oder Anteile an Aktienfonds. Zum Vergleich: Der Autoclub ADACkommt auf 18 Mill. Mitglieder .Dabei war das Umfeld für die Aktienanlage 2013 eigentlich ideal. Das Niedrigzinsumfeld sorgte dafür, dass sich mit sicheren festverzinslichen Wertpapieren kaum noch etwas verdienen ließ, während kurzfristigere Spareinlagen auf eine nur unwesentlich höhere Rendite kamen als ein im Garten vergrabenes Paket mit Bargeld.