Großhandel verfehlt Vorjahresergebnis nur knapp
"Der Großhandel hat sich in schwierigem konjunkturellem Fahrwasser des vergangenen Jahres ordentlich behauptet. Die Umsätze haben fast wieder das Vorjahresniveau erreicht. Das Ergebnis zeigt jedoch, dass sie kaum wachsen, wenn die Unternehmen sich mit weltpolitischen Instabilitäten, Unsicherheiten an den Finanzmärkten und dringend notwendigen Modernisierungen am Standort Deutschland konfrontiert sehen. Die Unternehmen erwarten, dass die Politik mehr auf den notwendigen Handlungsbedarf zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit achtet, als auf neue soziale Wohltaten, die Deutschland und seine Bürger letztlich teuer zu stehen kommen." Dies erklärte Anton F. Börner zu den aktuell vom Statistischen Bundesamt (DESTATIS) in den Nachrichten veröffentlichen Großhandelsumsätzen für das Jahr 2013.
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Für Verbraucherschützer sind die Dispozinsen schon lange ein Ärgernis. Es ist verständlich, dass der politische Druck auf die Banken größer wird, die Überziehungszinsen zu reduzieren. Schließlich können sich die Institute seit geraumer Zeit für rund 0,5 Prozent Zinsen Geld bei der Europäischen Zentralbank leihen. Wer sein Girokonto überzieht, muss dennoch bis zu 14 Prozent Dispozinsen zahlen. Aber ist das eine Abzocke, wie Verbraucherschützer schimpfen? Ganz so einfach sollte es sich die Bundesregierung nicht machen, wenn sie gegen Dispozinsen vorgehen möchte. Wer Geld verleiht, trägt das Risiko, es niemals wiederzusehen. Privatinsolvenzen sind keine Seltenheit.