Bundeswirtschaftsministerium ist gegen einen Solargipfel
Das Bundeswirtschaftsministerium lehnt einen Solargipfel zur Behebung der Krise der deutschen Solarindustrie ab. Das geht nach einem Bericht der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" aus der Antwort des Staatssekretärs im Bundeswirtschaftsministerium, Stefan Kapferer, auf eine Anfrage des linken Bundestagsabgeordneten Jan Korte hervor. "Nach Einschätzung der Bundesregierung kann das Problem bestehender weltweiter Überkapazitäten nicht durch einen Solargipfel in Ostdeutschland gelöst werden", schreibt Kapferer an Korte. "Entscheidend für die Sicherung von Arbeitsplätzen ist ein nachhaltiger, wettbewerbsorientierter Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland." Die Koalition sehe sich in der Überzeugung bestätigt, dass das Erneuerbare Energien-Gesetz "grundlegend zu reformieren" sei, unter anderem um den Wettbewerb zu stärken.
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Siemens expandiert weiter im Bereich der Eisenbahn-Automatisierung. Nach dem Kauf des britischen Konkurrenten Invensys Rail übernimmt der Elektrokonzern das Braunschweiger Software-Unternehmen Sky Eye Transportation Systems. "Wir werden mit beiden Akquisitionen zum Global Player und wollen die Wachstumschancen dieses Geschäfts nutzen", sagte Sparten-Chef Sami Atiya dem Tagesspiegel.
Europa hat ein riesiges Problem. Die Jugendarbeitslosigkeit schreitet jeden Monat weiter voran, gleichzeitig kommt die europäische Wirtschaft nicht aus der Rezession. Die Lage wirkt trotz aller Bemühungen vonseiten der Politik kaum beherrschbar. So scheinen alle Instrumente, die sich die EU zur Bekämpfung der Joblosigkeit ausgedacht hat, zu verpuffen. Und dennoch hat Brüssel keine andere Wahl, als das Thema erneut mit Nachdruck aufs Tapet zu bringen. Es ist keine Übertreibung: Die Antwort auf die Frage, ob und wie die Jugendarbeitslosigkeit in den Griff zu bekommen ist, dürfte über die Zukunft Europas entscheiden.