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Deutsche sehen Aktien zu skeptisch

BörseNach Ansicht des Bundesverbandes deutscher Banken sehen die Bundesbürger Aktien "zu skeptisch". In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Verbandes, anlässlich des "Tags der Aktie" an diesem Montag: Wer mit Zinsen nahe Null auch nach Abzug der Inflationsrate sein Vermögen halten oder erhöhen wolle, müsse Aktien mit berücksichtigen. Die Deutschen seien bei ihrer Geldanlage "sehr sicherheitsorientiert".

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Agrarminister will keine weitere Konzentration im Lebensmittelhandel

Christian SchmidtBundesagrarminister Christian Schmidt sieht den Versuch Edekas, den kleineren Konkurrenten Tengelmann zu übernehmen, kritisch. "Eine weitere Konzentration ist nicht wünschenswert", sagte der CSU-Politiker dem "Tagesspiegel". Wie das Bundeskartellamt befürchtet auch der Agrarminister, dass der Wettbewerb im Lebensmitteleinzelhandel Schaden nimmt, falls der Branchenerste noch weiter wächst.

Bild: Deutscher Bundestag / Achim Melde

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Schäubles Erbschaftsteuerpläne sind Gift für den Mittelstand

Wolfgang SchäubleWenn Wolfgang Schäuble alle jene kritisiert und pauschal als Dampfplauderer abqualifiziert, die seine Pläne für die Reform der Erbschaftsteuer gelinde gesagt unausgegoren finden und eine dringende Nachbesserung anmahnen, dann stellt er sich damit in eine Reihe mit Yasmin Fahimi, die Unternehmer pauschal als dumm oder kriminell bezeichnet, weil sie den Mindestlohn und seine Folgen kritisieren", stellt Steffen Schäfer, Vorstandsmitglied der Liberalen Vereinigung, fest. Bundesfinanzminister Schäuble hatte scharf auf die anhaltende Kritik an seinen Plänen zur Erbschaftsteuer reagiert.

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Handwerk: Betriebe mit bis zu 15 Mitarbeitern von Erbschaftssteuer verschonen

HandwerkHandwerkspräsident Hans-Peter Wollseifer hat vor dem Gipfelgespräch der Wirtschaftsverbände an diesem Freitag mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vor einem "Kollisionskurs gegen die Wirtschaft" gewarnt. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" lehnte Wollseifer die Vorschläge des Bundesfinanzministeriums für eine Erbschaftssteuerreform als "nicht praxisgerecht" ab. Das Handwerk schlage vor, Betriebe mit bis zu 15 Mitarbeitern von Erbschaftssteuer zu verschonen. Wollseifer wies darauf hin, dass die Regierung eine "minimalinvasive" Reform versprochen habe. Herausgekommen sei alles andere als das.

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