DOSB-Chef Hörmann bedauert Gaucks Sotschi-Absage
Der neue Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes bedauert das Fernbleiben von Bundespräsident Joachim Gauck bei den Olympischen Winterspielen von Sotschi. "Das ist schade", sagte Alfons Hörmann dem "Tagesspiegel am Sonntag", "weil ich mit Bundespräsident Köhler 2006 einen Tag in Turin unterwegs war und weiß, wie motivierend das für die Sportler und Trainer war."
(ots)
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Im Vorfeld der Mitgliederversammlung des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV hat sich mit Felix Magath einer der erfolgreichsten Spieler der Vereinsgeschichte besorgt gezeigt. Dem Radioprogramm NDR 2 sagte Magath: "Es waren nicht Strukturen, die den HSV in diese Situation geführt haben, es waren Personen. Sinnvoll ist es schon, wenn der Verein wieder eine Persönlichkeit hätte, die den HSV nach außen auch vertritt." Er habe aktuelle das Gefühl, dass zu viel Politik und zu wenig Sport gemacht werde. Magath fügte hinzu: "Ich habe fast ein Jahr lang versucht, mir einen Überblick darüber zu verschaffen wie es beim HSV aussieht, das ist mir bis heute nicht gelungen." Auf die Frage, ob er sich selbst an der Spitze des Vereins sieht, antwortete Magath augenzwinkernd: "Sie können Ihren Hörern sagen, Hamburg ist die schönste Stadt in Deutschland."
Der Bundestrainer der deutschen Bobfahrer, Christoph Langen, kritisiert den Weltverband FIBT dafür, eine neuartige Messtechnik verfrüht im Weltcup und bei den Olympischen Spielen in Sotschi einzusetzen und damit Bobfahrer und Zuschauer in Gefahr zu bringen. "Wir wollen die Technik, doch ich prangere die unprofessionelle und sehr gefährliche Umsetzung an", sagt Langen der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland". Zwei Messboxen werden seit dieser Saison auf den Bobs angebracht, um in Echtzeit Daten an Teams und TV-Anstalten zu übermitteln. "Es hat sich gezeigt, dass die Messboxen runterfallen und abbrechen, auch ohne einen Sturz bei normaler Fahrt", sagt Langen.