Die Einführung eines Primärversorgungssystems in Deutschland darf die
Betreuung nierenkranker Menschen nicht verschlechtern, indem neue
Behandlungshürden entstehen. Daher muss die Früherkennung der chronischen
Nierenkrankheit (CKD) verbindlicher Bestandteil der medizinischen
Primärversorgung werden, fordert die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie
e.V. (DGfN) in einem aktuell veröffentlichten Impulspapier. Unterstützt
wird sie dabei vom Berufsverband der Nephrologinnen und Nephrologen (DN)
e. V. Gemeinsam sprechen sie sich für eine bedarfsgerechte Diagnostik und
Therapie aus. So ließe sich CKD bei Risikopatientinnen und -patienten
früher erkennen und konsequenter behandeln.
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