DGB pocht auf Gesetze zur Eindämmung von Leiharbeit und Werkverträgen
Der DGB pocht auf weitere gesetzliche Maßnahmen zur Regulierung des Arbeitsmarktes. "Zur Bekämpfung des Niedriglohnsektors brauchen wir rasch wirksame Regelungen gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen", sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann der "Saarbrücker Zeitung". Wenn der Anteil der Leiharbeiter in Unternehmen bis zu 20 Prozent betrage, dann habe das nichts mit Flexibilität und dem Abarbeiten von Auftragsspitzen zu tun, meinte Hoffmann. "Es gibt tarifvertragliche Vereinbarungen, dass der Anteil der Leiharbeit in einem Betrieb nicht mehr als vier Prozent ausmachen darf und Leiharbeitsverhältnisse nach einer gewissen Zeit in normale Beschäftigungsverhältnisse umzuwandeln sind. Solche Vorgaben wären auch per Gesetz sinnvoll", sagte der Gewerkschafter.
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