Streikdrohung bei der Lufthansa - Pilotengewerkschaft Cockpit überspannt den Bogen
Der Lufthansa drohen Streiks, wieder einmal! Wer dieser Tage ein Déjà-vu haben sollte, liegt richtig. Erst im April hatte die Arbeitsniederlegung der Piloten zu 3800 Flugausfällen geführt. An drei Tagen waren mehr als 420.000 Passagiere betroffen. Es gab viel Ärger, Wut und Unmut. Und nun? Wiederholt sich das Chaos mitten in der Urlaubszeit? Das Problem ist immer noch das alte. Die mächtige Pilotenvereinigung Cockpit versucht für ihre Mitglieder zum einen mehr Geld herauszuholen. Zum anderen kämpft sie um die Beibehaltung bisheriger Ruhestandsregelungen. Im Schnitt gehen die Lufthansa-Piloten mit 59 Jahren in einen vom Konzern bezahlten Vorruhestand. Diese Vereinbarung will die Lufthansa kippen.
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Am Aktienmarkt ist in der gerade beendeten Börsenwoche wieder mehr Zuversicht bei den Anlegern zu spüren gewesen. Dies spiegelt sich auch in den Kursen wider: So hat sich der Dax in den fünf Handelstagen per Freitag um rund 3% erholt. In den USA sieht es sogar noch deutlich positiver aus. Der wichtigste Benchmark-Index Standard & Poor's 500 (S & P 500) hat mit 1995 Zählern ein Allzeithoch markiert. Der Index nimmt Kurs auf die Marke von 2000 Punkten. Das ist auch insofern bemerkenswert, als der Index ein Kursindex ist, in den - anders als beim Dax - die Dividenden nicht eingehen. Kursindizes sollten eigentlich eine schwächere Entwicklung aufweisen als Performance-Indizes wie der Dax.