Handwerk: Jede zehnte Ausbildungsstelle könnte unbesetzt bleiben
Unmittelbar vor dem Start in das Ausbildungsjahr sind im deutschen Handwerk aktuell noch 28.000 Lehrstellen unbesetzt. Nach Informationen der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sind das 5000 offene Ausbildungsplätze mehr als vor einem Jahr. Nach Auskunft des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) werden Auszubildende gerade auch in gewerblich-technischen Ausbildungsberufen dringend gesucht. "Der Eindruck, dass lediglich Bäcker oder Fleischer Probleme haben, ist falsch", sagte der Berufsbildungsexperte des ZDH, Volker Born. Die Handwerkskammern meldeten freie Stellen für Anlagenmechaniker im Bereich Sanitär, Heizung und Klima, für Elektroniker, Metallbauer oder Kfz-Mechatroniker. "Hier macht sich bemerkbar, dass mittlerweile die Hälfte eines Jahrgangs auf Abitur und Studium setzt", sagte Born. Das Handwerk befürchtet, dass 2014 mehr als 12 Prozent aller angebotenen Ausbildungsplätze nicht besetzt werden können.
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Die Staatsanwaltschaft Bremen prüft aktuell den Verkauf der Kieserling-Unternehmensgruppe. Anfang 2013 ging die Holding an einen neuen Besitzer. Verkäufer war die Kieserling Stiftung. Nach Recherchen des Weser-Kurier könnte die Firmengruppe möglicherweise unter Wert verkauft worden sein - zum Schaden der gemeinnützigen Kieserling Stiftung. So wurde unter anderem nach Recherchen des Weser-Kurier auf eine sonst übliche Risikoprüfung verzichtet, wie das Blatt in seiner Mittwochausgabe exklusiv berichtet.