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Wirtschaft

Mindestlohn: Alles hängt davon ab ob die Verbraucher höhere Preise akzeptieren

MindestlohnDer Arbeitsmarktexperte des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Karl Brenke, sieht in der geplanten Einführung eines allgemeinen Mindestlohns von 8,50 Euro ein "Experiment mit ungewissem Ausgang". Wie Brenke gegenüber der "Saarbrücker Zeitung" aktuelle erklärte, hänge alles davon, wie der Verbraucher auf damit verbundene Preiserhöhungen reagiere. "Je mehr die Kunden die höheren Preise akzeptieren, desto weniger wird es zu Arbeitsplatzverlusten kommen", sagte Brenke.

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Produktionsausfälle bei Volkswagen - Zwangspausen bei der Golf-Fertigung kosten die Wolfsburger Millionen

ProduktionVolkswagen kämpft mit einem paradoxen Problem bei der Produktion seines Bestsellers "Golf": Einerseits müssen die Beschäftigten seit Monaten dank hoher Nachfrage auch am Wochenende Extraschichten fahren, die die Produktions- und Lohnkosten erhöhen. Andererseits führen Fertigungsprobleme dazu, dass die Produktion immer wieder unerwartet unterbrochen wird. Dies berichtet das Hamburger Wirtschaftsmagazin BILANZ in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe. Die Zwangspausen kosten Volkswagen Millionenumsätze und Deckungsbeiträge, da nicht so viele Autos fertiggestellt werden können wie nachgefragt. Kunden müssen oft mehrere Monate lang auf ihren Wagen warten. Dies gilt besonders für den in Zwickau gefertigten "Golf Variant".

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Monopolkomission kritisiert grünes Licht für E-Plus-Übernahme

O2-VertriebsshopDie deutsche Monopolkommission hat die Entscheidung der EU-Kommission kritisiert, die milliardenschwere Übernahme von E-Plus durch Telefonica Deutschland, also O2, zu billigen. "Der Wettbewerb dürfte durch die Fusion geschwächt werden, da mit E-Plus das Unternehmen verschwindet, von dem bisher die stärksten Wettbewerbsimpulse ausgingen", sagte der Vorsitzende der Monopolkommission, Daniel Zimmer, dem Berliner "Tagesspiegel".

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Investitionen der Bauern in Biogas und Solaranlagen sind stark rückläufig

BiogasanlageDie Investitionen der Landwirte in Biogas- und Solaranlagen sind massiv eingebrochen. Das ergeben Zahlen des Marktforschungsinstituts Produkt und Markt, über die die "Saarbrücker Zeitung" berichtet. Demnach steckte die Agrarwirtschaft im Jahr 2010, dem Höhepunkt, noch 6,8 Milliarden Euro in Anlagen zur Produktion von Strom und Wärme aus grünen Quellen. Im Jahr 2011 sank das Investitionsvolumen der Branche in Erneuerbare Energien laut der Zusammenstellung auf 4,7 Milliarden Euro, 2012 weiter auf 2,2 Milliarden, und im letzten Jahr betrug es nur noch 1,5 Milliarden Euro. Grund sind die gesunkenen Fördersätze.

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