Umstrukturierung bei E.on: Betriebsrat befürchtet den Verlust von 650 Arbeitsplätzen
Der Vorsitzende des Eon-Betriebsrates, Eberhard Schomburg, befürchtet den Verlust von 650 Arbeitsplätzen im Zuge von aktuellen Umstrukturierungen innerhalb des Konzerns. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post". Demnach bekommen derzeit alle in dem Bereich Kraftwerkssteuerung tätigen Mitarbeiter Angebote, von ihren Arbeitsplätzen, teilweise sind diese in England und Schweden, an den Standort Essen zu wechseln. "Bis Ende 2014 sind davon etwa 1300 Mitarbeiter weltweit betroffen", sagte Schomburg. "Ich fürchte jedoch, dass rund die Hälfte dieser Stellen wegfallen wird, zum Beispiel, weil die Mitarbeiter das Wechselangebot nach Essen nicht wahrnehmen wollen."
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Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) rechnet für das laufende Jahr weiterhin mit einem Exportwachstum von bis zu fünf Prozent. "Die Ausfuhren ziehen an. Für das zweite Halbjahr rechnen wir mit einer Belebung der Exporte." Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber anlässlich der Vorstellung des neuen BDI-Außenwirtschafts-Reports am Montag in Berlin. "Eine Voraussetzung für eine stärkere Dynamik der Ausfuhren ist, dass sich die Ukraine-Krise nicht weiter verschärft", unterstrich Kerber. Neben den direkten Folgen für deutsche Exporteure könnten mögliche Wirtschaftssanktionen sich negativ auf die Weltwirtschaft auswirken.