Stellenabbau bei AB InBev vorerst vom Tisch
Die Verhandlungsführer von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite haben sich auf einen Kompromiss bei dem geplanten Stellenabbau bei AB InBev in Bremen geeinigt. Am Nachmittag stimmten auch die Brauerei-Mitarbeiter, die der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) angehören, für die Vereinbarungen und machten so den Weg für die praktische Umsetzung der Ergebnisse frei. Das bestätigten der Bremer NGG-Geschäftsführer Dieter Nickel und AB InBev-Deutschland-Chef Steve McAllister dem WESER-KURIER. Demnach sieht die Vereinbarung vor, dass es bis einschließlich 31. Dezember 2017 keine betriebsbedingten Kündigungen geben wird. In den Jahren 2015, 2016 und 2017 steigen die Gehälter der Tarifbeschäftigten jeweils um 1,1 Prozent, am 1. Januar 2018 noch einmal um 2,7 Prozent. Danach steht eine neue Tarifrunde an. Zudem gibt es statt der bereits für 2014 vorgesehenen Lohnerhöhung um 2,7 Prozent eine sogenannte 52-Stunden-Stunden-Regelung, die besagt, dass die Mitarbeiter zusätzlich zu Urlaub und sonstigen Regelungen 52 Stunden pro Jahr frei nehmen können.
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"Im März hat sich die gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt fortgesetzt. Neben der üblichen Frühjahrsbelebung kommt auch die gute Konjunktur auf dem Arbeitsmarkt an.", sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, heute in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz. Die Arbeitslosigkeit hat von Februar auf März um 83.000 auf 3.055.000 abgenommen. Der Rückgang fällt etwas stärker aus als jahreszeitlich üblich. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat daher um 12.000 zurückgegangen. Gegenüber dem Vorjahr waren 43.000 Menschen weniger arbeitslos gemeldet.
Der wirtschaftliche Schaden und das Durcheinander, das die Piloten mit ihrem dreitägigen Streik anrichten, steht in keinem Verhältnis zur Größe ihrer Berufsgruppe und zu ihren Forderungen. Mehr als 400.000 Fluggäste werden in den nächsten Tagen ihre Ziele nicht erreichen können. Die Piloten sägen mit diesem Streik an dem Ast, auf dem sie sitzen. Sie werden mit ihren drastischen Arbeitskampfmaßnahmen die Debatte um eine Tarifeinheit neu befeuern. Das heißt, ihnen droht als langfristige Konsequenz, dass alle Berufsgruppen in einem Unternehmen von einer Gewerkschaft vertreten werden.