Azubi-Recruiting: Kandidatenauswahl via Schulnoten längst überholt
Große Fehler im Azubi-Recruiting: Kandidatenauswahl via Schulnoten ist überholt -
Azubi-App TalentHero von meinestadt.de ermöglicht Auswahl der Azubis anhand von Interessen und Motivation
Köln, 07. Oktober 2016: Laut der Studie „Azubi-Recruiting Trends 2015“* nehmen noch immer die meisten Unternehmen eine erste Selektion potenzieller Azubis auf Basis der Schulnoten vor. Für 57 % der befragten Ausbildungsverantwortlichen zählen Schulnoten demnach immer noch als wichtiger Aspekt bei der Vorauswahl der Bewerber. Und das, obwohl nur ein Drittel der Befragten glaubt, dass Schulnoten aussagekräftig sind im Hinblick auf den Ausbildungserfolg. Zeit für ein Umdenken bezüglich der Auswahlkriterien, denn auch für das neu gestartete Ausbildungsjahr 2016 sind derzeit noch über 172.000 Ausbildungsplätze unbesetzt**.
Schulnoten müssen an Bedeutung verlieren
In Zeiten von demografischem Wandel, Trend zur Akademisierung und veränderter Mediennutzung der Jugendlichen müssen Betriebe regelrecht um geeignete Azubis kämpfen. Um im Wettbewerb um die Auszubildenden bestehen zu können, müssen Unternehmen auch ihre Wege zur Rekrutierung von Auszubildenden modernisieren, wenn sie Jugendliche frühzeitig an sich binden und vor allem auch langfristig im Unternehmen halten wollen. Prof. Dr. Daniela Eisele, Professorin für Personalmanagement an der HSBA Hamburg School of Business Administration, ist der Meinung, dass mehr auf die Persönlichkeit und Motivation der Jugendlichen geschaut werden sollte als auf die Schulnoten: „Wenn eher auf Einserschnitte geschaut wird anstatt auf Neigung, Motivation und Eignung für den Beruf, dann ist es nicht verwunderlich, dass die Passung nachher auch nicht da ist."
Bewerber möchten Berufe erlernen, die sie wirklich interessieren
Auch die Bewerber möchten nicht nur nach Schulnoten beurteilt werden. So bevorzugen inzwischen knapp 60 % der befragten Auszubildenden bzw. Bewerber der Studie „Azubi-Recruiting Trends 2015“ bezüglich der Erstauswahl eher ein eigenes Testverfahren von Unternehmen statt der Selektion nach Schulnoten. Knapp zwei Drittel ist es bei der Wahl des Ausbildungsberufes am wichtigsten, dass der Beruf zu den eigenen Interessen und Fähigkeiten passt.
TalentHero filtert nach Interesse und Motivation
TalentHero ist die erste App, mit der sich Jugendliche in wenigen Schritten vollständig, professionell und umfassend mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen bewerben können. Die App erreicht damit die Jugendlichen wieder in ihrem bevorzugten Medium – auf dem Smartphone.
Die neue App von meinestadt.de hat sich auf die Selektion der Kandidaten anhand von Interessen und Motivation fokussiert. Der Orientierungscheck filtert das Ausbildungsplatzangebot nach Interessen der Jugendlichen, die diese im Vorfeld auswählen müssen. Wer zum Beispiel angibt, sich für den Bereich „Medizin & Helfen“ zu interessieren und darüber hinaus gerne Kunden beraten möchte, der erhält eine große Auswahl an offenen Ausbildungsberufen, die diese Interessen widerspiegeln: zum Beispiel Auszubildende zur Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten, Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten oder Auszubildende in der Augenoptik.
Auch die Motivation der Jugendlichen wird im Bewerbungsprozess der App explizit abgefragt. Für die Erstellung des Anschreibens müssen die Jugendlichen die Fragen nach der Motivation für den Ausbildungsberuf sowie das Interesse für das entsprechende Unternehmen beantworten.
meinestadt.de gehört seit Jahren zu den Spezialisten für die mobile Jobsuche. Dieses Know-how ist die Basis für die Entwicklung der App TalentHero, die speziell auf die Bedürfnisse und das zeitgemäße Recruiting der 15- bis 21-jährigen Auszubildenden ausgerichtet ist.
* Quelle: u-Form Testsysteme
** Quelle: Bundesagentur für Arbeit, August 2016
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Es ist eines der derzeit wichtigsten Themen für die deutsche Wirtschaft: Viele kleine und mittelständische Unternehmen suchen dringend nach Auszubildenden – finden sie aber nicht. Die Zahl der unbesetzten Lehrstellen war 2015 mit 41.000 auf dem höchsten Stand seit 1996. Doch der demografische Wandel und die wachsende Freude am Studieren sind nur zu Teilen schuld daran. Viele Firmen schreiben ihre Stellen auf den falschen Kanälen aus und erreichen die Jugendlichen deshalb nicht. Während junge Menschen meist mit dem Smartphone nach Ausbildungsstellen suchen, verfügen die wenigsten Unternehmen über Karriereseiten, die über ein Smartphone optimal aufrufbar sind. Eine mobile Bewerbung über das Smartphone ist meist gar nicht möglich. Die Azubi-App „TalentHero“ von meinestadt.de schafft Abhilfe und bringt Jugendliche und Ausbildungsbetriebe jetzt wieder zusammen.
Zur Eröffnung des längsten Eisenbahntunnels der Welt am 1. Juni beglückwünscht die Allianz pro Schiene die Schweiz zur Vollendung einer verkehrspolitischen Großtat. „Unsere Nachbarn machen es vor: Der Gotthard-Basistunnel ist ein Meilenstein für Umwelt und Wirtschaft. Er ist eingebettet in ein weitsichtiges von den Bürgern mitgetragenes Verlagerungskonzept, das inzwischen fast 70 Prozent der alpenquerenden Güter auf die Schiene geholt hat“, sagte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege, am Dienstag in Berlin. „Während die Politik in Deutschland den Güterbahnen vor allem gute Worte gönnt und dabei wichtige Infrastrukturprojekte in der Warteschleife parkt, hat die Verlagerung in der Schweiz Verfassungsrang.“ Dass Deutschland seine Zubringerstrecken zum Gotthard-Tunnel nicht rechtzeitig fertiggestellt habe, sei ein Symptom der fehlenden verkehrspolitischen Vision. „Umweltschutz im Verkehr ist eine lohnende Investition: Von der Tatkraft der Schweiz profitiert auch Deutschlands Wirtschaft“, sagte der Allianz pro Schiene Geschäftsführer.