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Auch in diesem Jahr informiert die Städtische Immobilienwirtschaft mit ihrem Energiebericht über die Entwicklung der städtischen Immobilien und Liegenschaften. Darin wird den politischen Gremien der Stadt Dortmund und der Öffentlichkeit dargestellt, wie vorbildlich und nachhaltig bei der Stadt Dortmund mit Energie umgegangen wird. Die Erfolge sind im hohen Engagement der Beteiligten und Akteure sowie auch durch die zahlreichen umgesetzten energetischen Maßnahmen begründet.

Die in den vergangenen Jahren zur Verfügung gestellten Finanzmittel wurden in eine Vielzahl von Baumaßnahmen investiert, um auch nachhaltig den Energieverbrauch zu senken und die Energiekosten zu optimieren. Aktuell stehen Maßnahmen im Rahmen des „Kommunalen Investitionsförderungsprogramms“ in der Startposition bzw. werden bereits umgesetzt.

Alle diese Maßnahmen werden unter wirtschaftlichen und umweltschonenden Aspekten im Einklang von Effizienz und Suffizienz (notwendiges Maß) entwickelt und umgesetzt. Die Einsparerfolge beim Energieverbrauch bestätigen diese strukturierte Vorgehensweise.

Darüber hinaus entscheidet auch die Witterung über die Höhe der Energiekosten. Dem äußerst milden Jahr 2014 folgte ein Jahr 2015 mit leicht sinkenden, aber weiter über dem Durchschnitt liegenden Temperaturen. Parallel dazu ist der Weltmarktpreis für Öl weiter gesunken. Dies führte, neben der Reduzierung im Wärmeverbrauch, zu einer finanziellen Entlastung des städtischen Haushalts.

50 bis 60 Millionen Euro Investitionen in städtische Gebäude

Die Stadt Dortmund investiert jährlich ca. 50 bis 60 Millionen Euro gezielt in städtische Gebäude. Die Schwerpunkte liegen bei den Schulstandorten und in der Ertüchtigung von Tageseinrichtungen von Kindern. Das Energiemanagement bewirtschaftet ca. 1320 Objekte. Die Gebäude und Liegenschaften der einzelnen Fachbereiche, wie z. B. Schulen, Jugend- und Tageseinrichtungen für Kinder, Sporteinrichtungen, Westfalenpark und Feuerwachen, umfassen eine beheizte Bruttogrundrissfläche von ca. 1,6 Million Quadratmeter.

Der Wärmeverbrauch ist witterungsbereinigt 2015 um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Auch der Wasserverbrauch in den städtischen Gebäuden und Liegenschaften ist um 5,72 Prozent reduziert worden. Der Stromverbrauch stieg um 1,9 Prozent.

Wärme: von 151 400 MWh auf 146 100 MWh (- 3,5 %)

Strom: von 39 900 MWh auf 40 640 MWh (+1,9 %)

Wasser: von 745 400 m³ auf 702 800 m³ (- 5,7 %)

Im Rückblick auf die letzten zehn Jahre gibt es folgende positive Entwicklung:

Wärme: um - 24,9 % (witterungsbereinigt) gesunken

Strom: um - 5,7 % gesunken

Wasser: um - 22,3 % gesunken

Die durchschnittlichen Energiekennzahlen konnten wie folgt reduziert werden:

Wärme: von 131 kWh/(m²·a) auf 99 kWh/(m²·a)

Strom: von 28 kWh/(m²·a) auf 26 kWh/(m²·a)

Wasser: von 523 Liter/(m²·a) auf 465 Liter/(m²·a)

Der Rückgang der Heizölpreise 2014 und 2015 hat nach jahrelangem Anstieg momentan für eine Tarifsenkung im Wärmebereich gesorgt. Dagegen ist in den letzten zehn Jahren der Stromtarif kontinuierlich gestiegen. Nachstehend ist Tarifentwicklung in Prozent dargestellt.

Wärme: + 26 %

Strom: + 65 % (Mittelspannung)

Strom: + 64 % (Niederspannung)

Wasser: + 17 %

Die städtische Immobilienwirtschaft stellt den Energiebericht 2015 dem Rat der Stadt am 29. September 2016 vor. Im Anschluss wird der Bericht im Internet unter www.immobilienwirtschaft.dortmund.de veröffentlicht.