Zum Hauptinhalt springen

Verkehrskonzepte der Zukunft gesucht: Karl-Vossloh-Stiftung schreibt Karl-Vossloh-Grants und ihren Innovationspreis aus

Pin It

2026 vergibt die Karl-Vossloh-Stiftung die Karl-Vossloh-Grants für
Nachhaltige Mobilitätsforschung, auf bis zu drei Jahre befristete
Forschungsbeihilfen in Höhe von insgesamt bis zu 306.000 Euro, sowie ihren
mit 10.000 Euro dotierten Innovationspreis für Dissertationen zu
Nachhaltiger Mobilitätsforschung. Bewerbungen sind ab sofort möglich.



Mobilität ist ein Megatrend: In all seinen technologischen, ökonomischen,
ökologischen und sozialen Ausprägungen sind intelligente Konzepte für den
Verkehr der Zukunft gesucht – individuell oder öffentlich, innerstädtisch
oder auf dem Land, regional oder Kontinente überschreitend. "Rollende
Lager auf den Autobahnen", "Elektromobilität" oder "Urbanisierung und
Pendlerströme" sind nur drei Schlagworte für anstehende Verkehrsprobleme,
die dringend anzugehen sind. Die Karl-Vossloh-Stiftung möchte hierbei auf
breiter und interdisziplinärer Basis unterstützen und schreibt daher ihr
aktuelles Förderprogramm aus.

Die Stiftung schreibt zur Durchführung thematisch und zeitlich begrenzter
Vorhaben in den Forschungsgebieten
»       Mobilität  -  öffentlicher und individueller Personen- und
Güterverkehr
»       Fahrzeugtechnik  -  Konstruktions-, Antriebs- und Speichertechnik
»       Verkehrswege  -  Wegeplanung, Fahrbahnbau und -konstruktion
projektbezogene Forschungsbeihilfen in Höhe von bis zu 306.000 Euro
(102.000 Euro p.a.) für eine Dauer von maximal 3 Jahren aus.

Die Gelder sollen dazu dienen, neue wissenschaftliche Erkenntnisse für
eine nachhaltige Verkehrs- und Mobilitätsplanung der nächsten Jahre zu
generieren. Dabei handelt es sich bewusst um einen breit ausgelegten
Ideenwettbewerb, in dem sich individuelle, gesellschaftliche und
technologische Themen spiegeln können.

Zwingende Voraussetzung für die Bewilligung eines Karl-Vossloh-Grants ist,
dass (mindestens) ein/e Nachwuchswissenschaftler/in innerhalb des
beantragten Projekts Gelegenheit zur Promotion erhält.

Die Bewerbung erfolgt innerhalb eines zweistufigen Verfahrens. In Stufe 1
wird ein maximal dreiseitiger Kurzantrag erbeten. In Stufe 2 werden
ausgewählte Antragsteller/innen aktiv von der Stiftung aufgefordert, einen
Vollantrag zu stellen. Der Kurzantrag gemäß Stufe 1 ist in einer einzelnen
Datei im PDF-Format
bis zum 30. Juni 2026 einzureichen.

Außerdem vergibt die Karl-Vossloh-Stiftung 2026 ihren Innovationspreis für
eine hervorragende Dissertation zu Nachhaltiger Mobilitätsforschung. Von
besonderem Interesse sind Dissertationen, die nicht nur Fortschritt in
ihrem jeweiligen Bereich bedeuten, sondern zugleich auch interdisziplinäre
Zusammenhänge beleuchten und Aspekte einer nachhaltigen Verkehrs- und
Mobilitätsentwicklung berücksichtigen. Der Preis ist mit 10.000 Euro
dotiert.

Vorschlagsberechtigt sind Wissenschaftler/innen aus Universitäten und
Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die das
Promotionsrecht in Ingenieurswissenschaften oder Betriebswirtschaftslehre
haben.

Die Vorschlagsfrist endet am 16. August 2026. Es sind nur solche
Dissertationen zugelassen, deren Tag der mündlichen Prüfung zwischen dem
1. August 2024 und dem 31. Juli 2026 liegt.

Die Ausschreibungen sowie weitere Informationen finden Interessenten auf
der Webseite der Stiftung: http://www.vossloh-stiftung.de

Die Karl-Vossloh-Stiftung ist eine von über 670 Stiftungen, welche das
Deutsche Stiftungszentrum im Stifterverband betreut. Die Stiftung hat die
Mobilitätsforschung auf ihre Agenda gesetzt und möchte hierbei auf breiter
(und interdisziplinärer) Basis unterstützen – es sind nicht nur reine
"Eisenbahnbauer" angesprochen.