ADAC unterstützt bundesweiten Blitz-Marathon
Der am 10. und 11. Oktober 2013 stattfindende erste bundesweite Blitz-Marathon ist nach Ansicht des ADAC eine sinnvolle Maßnahme, um die Verkehrsteilnehmer auf die Gefahren durch zu schnelles Fahren aufmerksam zu machen. Im Rahmen der Aktion, die in Bayern sogar eine Woche dauert, kontrolliert die Polizei mit mobilen Messgeräten die Geschwindigkeit. In der Regel wird vorab bekannt gegeben, an welchen Stellen geblitzt wird. „Solche Aktionen tragen dazu bei, das Bewusstsein von Auto- und Motorradfahrern für die Gefahren durch zu schnelles Fahren zu schärfen“, sagt ADAC Präsident Peter Meyer. „Wichtig ist, dass die Polizei unmittelbar nach dem Verstoß aufklärt und informiert. Wenn den Verkehrssünder erst Wochen später ein anonymer Bußgeldbescheid erreicht, hat dies erfahrungsgemäß kaum nachhaltige Wirkung“, so Meyer.
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Das Abkommen von der Landstraße gehört zu den häufigsten und gefährlichsten Autounfällen. Im vergangenen Jahr gab es laut statistischem Bundesamt über 90.000 Unfälle mit Personenschaden außerhalb von geschlossenen Ortschaften, über 2000 Menschen starben dabei. In jedem dritten Fall mit verletzten Personen ist das Abkommen von der Fahrbahn die Unfallursache. Dabei könnte dieses lebensgefährliche Risiko laut ADAC mit drei einfachen Mitteln deutlich reduziert werden: mit strukturierten Seitenmarkierungen (Rumpelstreifen), durch ein stabiles Bankett (unbefestigter Seitenstreifen) auf gleicher Höhe wie die Straße und den Einsatz von Fahrerassistenzsystemen im Auto.