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Pkw-Maut kostet mehr als sie bringt

AutobahnDas Maut-Modell, das der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer zur Bedingung für eine Regierungsbeteiligung der CSU gemacht hat, kostet unter dem Strich mehr als es bringt. Wie eine vom ADAC in Auftrag gegebene aktuelle Studie zeigt, belaufen sich die Brutto-Einnahmen einer möglichen Autobahn-Vignette für alle Pkw-Fahrer auf gut drei Milliarden Euro. Die erzielbaren Einnahmen von deutschen Pkw-Fahrern lägen bei 2,77 Milliarden Euro, von den ausländischen kämen 262 Millionen Euro in die Kassen. Die Erhebungskosten einer solchen Maut, die für den Vertrieb, die Erfassung und die Kontrollen anfallen, beliefen sich auf mindestens 300 Millionen Euro. Würde, wie Seehofer und die CSU die Autofahrer glauben machen wollen, den Deutschen über eine Kompensation bei der Kfz-Steuer die Maut-Ausgaben in voller Höhe zurückerstattet werden, müsste der Bund sogar noch Geld zuschießen. ADAC Präsident Peter Meyer: "Herr Seehofer ist mit dem Thema 'Ausländer-Maut' im Wahlkampf auf Stimmenfang gegangen. Sein Maut-Vorschlag entpuppt sich jetzt immer mehr als Schnapsidee. Ich fordere die Koalitionäre auf, endlich zur Sacharbeit zurückzukehren. Jetzt sind Realismus, Vernunft und Augenmaß gefragt, denn jetzt geht es um die Zukunft unserer Straßen.

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Weltpremieren von Lexus auf der Tokyo Motor Show

Lexus RCSein Heimspiel auf der diesjährigen Tokyo Motor Show (23. November – 1. Dezember) bestreitet Lexus mit gleich zwei Weltpremieren. Die japanische Premiummarke präsentiert das völlig neue Sportcoupé RC sowie die Turbo-Version des erstmals auf der IAA in Frankfurt vorgestellten Crossover-Concepts LF-NX. Beide Modelle überzeugen durch ein markantes, kraftvolles Design sowie leistungsstarke Antriebe und hochwertige Interieurs.

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Seehofers Sieg: Es gibt gute Gründe für eine Pkw-Maut

AutobahnDer Unterhalt des Autobahnnetzes verschlingt gewaltige Summen. Es ist nicht mehr zeitgemäß, am Bild der kostenlosen Nutzung der gewachsenen Infrastruktur im Sinne unbeschränkter Mobilität festzuhalten. Dass der EU-Verkehrskommissar das Modell, bei Einführung einer Kfz-Maut Deutsche auf anderem Weg zu entlasten, als vereinbar mit europäischem Recht erklärt, wird Horst Seehofer freuen: Diese Einschätzung der EU kommt seiner ursprünglichen Forderung einer Maut nur für Ausländer immerhin nahe genug, dass er sie als politischen Sieg verbuchen kann.

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Mehrheit der Deutschen sieht im Zustand deutscher Straßen eine Gefahr für sich oder ihr Auto

SchlaglochDie Sanierung deutscher Verkehrswege war während des Wahlkampfs immer wieder Thema. Nach der Bundestagswahl hat der Online-Fahrzeugmarkt AutoScout24 1.031 Autofahrer in Deutschland nach ihrer Meinung zum Zustand deutscher Straßen befragt. Das Ergebnis der Umfrage: Ein Großteil (70 Prozent) sieht im Zustand der Verkehrswege hierzulande eine Gefahr für die eigene Sicherheit oder befürchtet Schäden am eigenen Fahrzeug. Demgegenüber fühlen sich 29 Prozent auf Deutschlands Straßen sicher oder sind überzeugt, dass ab und zu ein Schlagloch ihrem Auto nicht schade.

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