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Hohe Qualität bestätigt | Universitätsklinikum Ulm veröffentlicht Behandlungsergebnisse

An den 29 Kliniken des Universitätsklinikums Ulm werden jährlich rund 50.000 Patient*innen stationär behandelt.
An den 29 Kliniken des Universitätsklinikums Ulm werden jährlich rund 50.000 Patient*innen stationär behandelt.
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An den 29 Kliniken des Universitätsklinikums Ulm werden jährlich rund 50.000 Patient*innen stationär behandelt.
An den 29 Kliniken des Universitätsklinikums Ulm werden jährlich rund 50.000 Patient*innen stationär behandelt.

Wie gut am Universitätsklinikum Ulm behandelt und operiert wird, wie oft
es zu Komplikationen und statistischen Abweichungen kommt und welche
Behandlungsverfahren besonders gut bewertet werden, stellt jedes Jahr die
Initiative Qualitätsmedizin (IQM) fest. Seit Mittwoch, 15. Mai, sind alle
IQM-Ergebnisse des Jahres 2018 auf der Homepage des Universitätsklinikums
einsehbar.

Neben anderen Bereichen kann sich das Ulmer Universitätsklinikum
insbesondere in der Behandlung von Lungenentzündungen, bei Kolon- und
Rektumresektionen, also der operativen (Teil-)Entfernung von Dick- und
Enddarm bei kolorektalen Karzinomen, bei Eingriffen an der Hauptschlagader
(Aorta) und bei der Entfernung von Bandscheibengewebe hervorheben. „Wir
sind stolz darauf, auch in diesem Jahr wieder ein so gutes Ergebnis
unserer Behandlungsqualität vorweisen zu können. Dafür möchten wir uns
ganz herzlich bei unseren hoch motivierten Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern bedanken, die sich kontinuierlich weiterbilden und tagtäglich
hervorragende Arbeit leisten“, sagt Professor Dr. Udo X. Kaisers,
Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des
Universitätsklinikums Ulm.
Mit der Veröffentlichung der Behandlungsergebnisse geht das
Universitätsklinikum Ulm weit über bestehende gesetzliche Anforderungen
zur Qualitätssicherung hinaus. „Diese konsequente Transparenz halten wir
für enorm wichtig. Unser Ziel ist es, die Behandlungsqualität an unseren
Kliniken stetig zu verbessern und so vor allem die Zufriedenheit und
Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten weiter zu steigern“, erklärt
Professor Dr. Udo X. Kaisers. Die Initiative Qualitätsmedizin, der sich
mittlerweile über  480 Kliniken aus Deutschland und der Schweiz
angeschlossen haben, vergleicht Routinedaten relevanter Krankheitsbilder
und berechnet daraus jeweils Qualitätsergebnisse. Insgesamt sind hierbei
über 350 Qualitätskennzahlen für mehr als 60 relevante Krankheitsbilder
und Behandlungsverfahren dargestellt. Die veröffentlichten Qualitätsdaten
dienen Patient*innen sowie zuweisenden Ärztinnen und Ärzten als objektive
Orientierungshilfe bei der Entscheidung für oder gegen die Behandlung in
einer Klinik.

Das Universitätsklinikum Ulm ist seit 2015 IQM-Mitglied und nimmt
regelmäßig an sogenannten IQM-Peer Reviews teil. In diesem freiwilligen
Verfahren analysieren Chefärzte anderer IQM-Mitgliedskliniken vor Ort
einen Tag lang komplexe medizinische Behandlungsprozesse. Die Ergebnisse
werden im Anschluss gemeinsam mit Chefärzten und Pflegefachpersonal der
besuchten Klinik diskutiert. „Peer Reviews zählen zu den besten
qualitätsfördernden Maßnahmen, die eine Klinik durchführen kann. Sie
ermöglichen uns, Optimierungspotenziale in unseren Abläufen und Strukturen
zu identifizieren und Maßnahmen zu ergreifen, die die medizinische
Behandlungsqualität in den jeweils betrachteten Bereichen verbessern“,
erläutert Dr. Oliver Mayer, Leiter der Stabsstelle Qualitäts- und
Risikomanagement. Im letzten Jahr wurde am Universitätsklinikum Ulm
beispielsweise ein Peer Review zur Behandlung von Patient*innen, die ohne
Operation länger als 24 Stunden auf einer der Intensivstationen beatmet
wurden, durchgeführt. Hierfür analysierten die externen Expert*innen die
Daten von 15 Patient*innen.

Alle Qualitätsergebnisse können auf der Homepage des Universitätsklinikums
Ulm eingesehen werden.

Die Initiative Qualitätsmedizin (IQM)
Führende Krankenhausträger haben sich 2008 zur „Initiative
Qualitätsmedizin“ (IQM) zusammengeschlossen. Die trägerübergreifende
Initiative mit Sitz in Berlin ist offen für alle Kliniken und hat das
Ziel, Verbesserungspotenziale bei der medizinischen Behandlungsqualität
für alle in der Patientenversorgung Tätigen sichtbar zu machen und das
aktive Fehlermanagement zum Wohle der Patient*innen zu fördern. Dafür
stellt IQM den medizinischen Fachexpert*innen aus den teilnehmenden
Krankenhäusern innovative und anwenderfreundliche Instrumente zur
Verfügung. Die Mitglieder der Initiative verpflichten sich, drei
Grundsätze anzuwenden: Qualitätsmessung mit Routinedaten, Veröffentlichung
der Ergebnisse und die Durchführung von Peer Reviews. In derzeit über 480
Krankenhäusern aus Deutschland und der Schweiz versorgen die IQM
Mitglieder jährlich circa 7,7 Millionen Patient*innen stationär.