Akademie der Wissenschaften in Hamburg zeigt Ausstellung zur Langzeitforschung in Greifswald

„Notwendig, nützlich, neu – Langzeitforschung in Hamburg“: Unter dieser
Überschrift lädt eine multimedial und interaktiv gestaltete Ausstellung
ein, die Vielfalt der Langzeitforschungsprojekte der Akademie der
Wissenschaften in Hamburg zu entdecken. Vom 2. November 2026 bis zum 29.
Januar 2027 werden verborgene Schätze unseres kulturellen Erbes im Alfried
Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald sichtbar gemacht. Die Ausstellung
eröffnen Prof. Dr. Thomas Klinger, wissenschaftlicher Direktor vom Alfried
Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald, und Akademiepräsident Mojib Latif am
2. November 2026 um 18:00 Uhr. Die Ausstellung ist für taube Menschen
zugänglich.
Wer sind wir? Woher kommen wir? Antworten auf diese Fragen liefert das
kulturelle Erbe der Menschheit. Im Akademienprogramm, dem größten
Langzeit-Forschungsprogramm Deutschlands für geistes- und
sozialwissenschaftliche Grundlagenforschung, widmen sich Forschende über
einen Zeitraum von 12 bis 25 Jahren besonderen Texten, Sprachen und
anderen überlieferten Quellen und machen sie auch digital zugänglich.
Damit sichern diese Projekte Wissen, das verloren geht. Die Akademie der
Wissenschaften in Hamburg führt derzeit acht Langzeitforschungsprojekte in
Kooperation mit der Universität Hamburg und der Hochschule für Musik und
Theater München durch. Ihre Themen reichen von antiken Handschriften bis
hin zu aktuellen Fragestellungen. Was sie verbindet: Sie schaffen
Grundlagen für weitere geisteswissenschaftliche Forschungen national wie
international und liefern Erkenntnisse für Gegenwart und Zukunft. Auch das
jüngste Langzeitforschungsprojekt „Mittelniederdeutsche Grammatik“ ist
jetzt in der Ausstellung vertreten.
Die Ausstellung bietet einen niedrigschwelligen Zugang für alle
Besucherinnen und Besucher: Großformatige Ausstellungstafeln, Bilder und
Ausstellungsobjekte verbinden sich mit Hörstationen und Mitmach-Angeboten
zu einem informativ-sinnlichen Einstieg in die Langzeitforschung der
Akademie. Die Ausstellung ist in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt
und ist damit für taube Menschen zugänglich. Es ist die erste Ausstellung
zur geisteswissenschaftlichen Langzeitforschung in Norddeutschland.
Mecklenburg-Vorpommern gehört zum norddeutschen Einzugsbereich der
Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Auch daher ist das Alfried Krupp
Wissenschaftskolleg Greifswald ein idealer Ausstellungsort.
Prof. Dr. Mojib Latif, Präsident der Akademie der Wissenschaften in
Hamburg: „Neue Wege in der Wissenschaftskommunikation zu gehen liegt mir
als Akademiepräsident sehr am Herzen. Grundlagenforschung verständlich zu
erklären ist nicht einfach. Mit dieser Ausstellung eröffnen wir einen
direkten Zugang zu den Langzeitforschungsprojekten der Akademie, die
geisteswissenschaftliche Grundlagenforschung zum kulturellen Erbe der
Menschheit leisten. Um einen niedrigschwelligen Zugang zu den Themen der
Projekte zu ermöglichen, sorgen an den einzelnen Projekt-Stationen die
lebensgroßen Bilder von Menschen und Figuren, kombiniert mit Audio-Spuren,
für einen beispielhaften und damit leicht verständlichen Zugang zum
Projekt-Thema. Ich hoffe, dass die Begegnung mit der Langzeitforschung der
Akademie auch dabei hilft, Gegenwartsthemen wie Identitätsbildung,
kulturelle Vielfalt und gesellschaftlichen Wandel besser zu verstehen.“
Entstanden ist die Ausstellung anlässlich des 20-jährigen Bestehens der
Akademie im Jahr 2025. Zu sehen war sie bereits vom 16. Oktober bis zum
15. Dezember 2025 in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl
von Ossietzky und in diesem Jahr vom 12. März bis zum 20. Juni 2026 im
Haus der Wissenschaft Bremen.
Ausstellung „Notwendig, nützlich, neu – Langzeitforschung in Hamburg“ vom
2. November 2026 bis zum 29. Januar 2027 im Alfried Krupp
Wissenschaftskolleg Greifswald
Öffnungszeiten: Die Ausstellung ist geöffnet im Rahmen öffentlicher
Veranstaltungen des Kollegs sowie dienstags und mittwochs von 14 bis 18
Uhr. Darüber hinaus sind individuelle Besuchstermine nach Vereinbarung
möglich.
Kontakt: Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald
Telefon: +49 3834 420-5001 | E-Mail:
Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Alfried Krupp
Wissenschaftskolleg Greifswald statt und wird finanziert von der Freien
und Hansestadt Hamburg.
Die Ausstellung wird am Montag, 2. November 2026, um 18:00 Uhr eröffnet.
Informationen zum Termin:
Montag, 2. November 2026, 18:00 bis 20:00 Uhr
Hörsaal im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald,
Martin-Luther-Straße 14, 17489 Greifswald
Eröffnung:
• Prof. Dr. Mojib Latif, Präsident der Akademie der Wissenschaften in
Hamburg
• Prof. Dr. Thomas Klinger, wissenschaftlicher Direktor vom Alfried Krupp
Wissenschaftskolleg Greifswald
„Notwendig, nützlich, neu – wie das Akademienprogramm unser kulturelles
Erbe sichert“
Eröffnungsvortrag: Prof. Dr. Mojib Latif
Medienvertreterinnen und -vertreter melden sich bitte bis zum 30. Oktober
2026 unter
Übersicht über die Langzeitforschungsprojekte der Akademie der
Wissenschaften in Hamburg
➤ https://www.awhamburg.de/forsc
Landingpage der Ausstellung
➤ https://www.awhamburg.de/magaz
hamburg.html
Vorträge im Begleitprogramm zur Ausstellung
Montag, 18. Januar 2027, um 18:00 Uhr
„‘Das Wort der Wahrheit ist einfach‘ – oder zusammengesetzt:
Mittelalterliche Etymologie als Wissensvermittlung und Weltdeutung“
Vortrag: Dr. Eva Wöckener-Gade, Wissenschaftliche Mitarbeiterin vom
Langzeitvorhaben „Etymologika“, Universität Hamburg
Dienstag, 26. Januar 2027, um 18:00 Uhr
„Sprache der Hanse und mehr. Einblicke in die vielfältige Sprach- und
Textkultur des Mittelniederdeutschen“
Vortrag: Prof. Dr. Sarah Ihden, Projektleiterin vom Langzeitvorhaben
„Mittelniederdeutsche Grammatik“, Universität Rostock
Freitag, 29. Januar 2027, um 18:00 Uhr
„Aus den Tiefen Sibiriens ins digitale Korpus: ein Manuskript geht auf
Reise“
Vortrag: Prof. Dr. Beáta Wagner-Nagy, Projektleiterin vom Langzeitvorhaben
„INEL“, Universität Hamburg
Eintritt frei.
Hörsaal im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald,
Martin-Luther-Straße 14, 17489 Greifswald
Plakat-Motiv-Download honorarfrei nutzbar zu Pressezwecken (Copyright:
Nina Tschunantschar © Sándor Szeverényi; AdWHH / Jann Wilken; Indra
Manuel, Ethio-SPaRe; 2026 Biblioteca Apostolica Vaticana; Jagiellonian
Library; Akademie der Künste, Berlin; Landesbibliothek Oldenburg, Cim I
410, fol. 18r, Leihgabe der Niedersächsischen Sparkassenstiftung)
➤
https://www.awhamburg.de/aktue
-akademie-der-wissenschaften-i
langzeitforschung-in-greifswal
