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Cannabis – Medikament oder gefährliche Droge?

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Nutzen und Risiken von Cannabis – was sagt die Wissenschaft?
Diskussionsforum Die Debatte in Braunschweig

Manche sehen Cannabis vor allem als gefährliches Rauschmittel, andere
dagegen als wirksames Schmerzmedikament. Hier die Angst vor einem
Suchtpotential, da die Forderung, den Cannabiskonsum zu
entkriminalisieren. Das Thema Cannabis-Legalisierung erhitzt die Gemüter.
„Cannabis – Medikament oder gefährliche Droge?“ fragt deshalb Die Debatte
und lädt ein zur Live-Diskussion mit Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftlern am 13. Juni 2019, ab 19 Uhr im Haus der Wissenschaft,
Pockelsstraße 11, 38106 Braunschweig. Der Eintritt ist frei. Im Vorfeld
können Interessierte sich auf der Projektseite über aktuelle Zahlen und
Fakten informieren, Fragen stellen und mitdiskutieren.

Seit 2017 können Menschen mit chronischen Schmerzen in Deutschland
Cannabis auf Rezept bekommen. Eine vollständige Legalisierung wird derzeit
kontrovers diskutiert. Dabei ist die Debatte stark ideologisch und kaum
wissenschaftlich geprägt. Doch wie wirkt die Pflanze eigentlich genau? Wie
sind die Nutzen und die Risiken abzuwägen? Und welche wissenschaftlichen
Studien gibt es zum Cannabiskonsum?

Auf dem Podium zu Gast sind der Public-Health-Forscher PD Dr. Tobias
Effertz von der Universität Hamburg, die Neurologin und Psychiaterin Prof.
Dr. Ursula Havemann-Reinecke von der Universitätsmedizin Göttingen und der
Mediziner und Schmerzforscher Prof. Dr. Michael Schäfer von der Charité
Berlin. Moderiert wird die Veranstaltung von Christoph Koch (Stern) und
Lisa Ruhfus (freie Wissenschaftsjournalistin).

Die Veranstaltung wird auf der Online-Plattform www.die-debatte.org und
auf FAZ Online (www.faz.net) per Livestream übertragen. Auch während des
Events ist es möglich, in den Sozialen Medien mitzudiskutieren.

Die Debatte ist ein Projekt von Wissenschaft im Dialog, dem Science Media
Center Germany und der Technischen Universität Braunschweig. Die Debatte
wird gefördert von der VolkswagenStiftung, dem Stifterverband, der Klaus
Tschira Stiftung und der Schering Stiftung. Die Frankfurter Allgemeine
Zeitung ist Medienpartner.