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Diabetes: Ein Verursacher von Herzinsuffizienz

Klinikdirektoren des HDZ NRW im Dialog: (v.l.) Prof. Dr. Volker Rudolph (Kardiologie/Angiologie), Prof. Dr. Dr. h.c. Diethelm Tschöpe (Diabeteszentrum) Prof. Dr. Jan Gummert (Herzchirurgie)  (Foto: Marcel Mompour).
Klinikdirektoren des HDZ NRW im Dialog: (v.l.) Prof. Dr. Volker Rudolph (Kardiologie/Angiologie), Prof. Dr. Dr. h.c. Diethelm Tschöpe (Diabeteszentrum) Prof. Dr. Jan Gummert (Herzchirurgie) (Foto: Marcel Mompour).
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Klinikdirektoren des HDZ NRW im Dialog: (v.l.) Prof. Dr. Volker Rudolph (Kardiologie/Angiologie), Prof. Dr. Dr. h.c. Diethelm Tschöpe (Diabeteszentrum) Prof. Dr. Jan Gummert (Herzchirurgie)  (Foto: Marcel Mompour).
Klinikdirektoren des HDZ NRW im Dialog: (v.l.) Prof. Dr. Volker Rudolph (Kardiologie/Angiologie), Prof. Dr. Dr. h.c. Diethelm Tschöpe (Diabeteszentrum) Prof. Dr. Jan Gummert (Herzchirurgie) (Foto: Marcel Mompour).

Hohe Expertise:
Amerikanische Diabetes-Gesellschaft (ADA) stellt das Herz- und
Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW) Bad Oeynhausen, als Klinik mit
Modellcharakter vor

Alle 80 Sekunden wird in den USA ein Mensch mit Diabetes aufgrund einer
Herzerkrankung in einer Klinik aufgenommen. Alle 19 Minuten erleidet in
Deutschland ein Diabetiker einen Herzinfarkt. Unter herzinsuffizienten
Patienten weisen 75 Prozent eine Glukosestoffwechselstörung auf. Das
zeigt, dass die Behandlung herzkranker Diabetiker Hand in Hand gehen muss.
Darauf macht die gemeinsame Initiative „Know diabetes by heart“ der
amerikanischen Fachgesellschaften ADA (American Diabetes Association) und
AHA (American Heart Association) aufmerksam.

Auf der Suche nach international renommierten Partnern aus Wissenschaft
und Versorgung weltweit haben die Verantwortlichen der ADA für Deutschland
das HDZ NRW als forschende Klinik der Ruhr-Universität Bochum und
Institution mit Modellcharakter identifiziert. Die Bündelung von Forschung
und fachübergreifender Zusammenarbeit im Themenfeld „Diabetes und Herz“
ist laut ADA beispielhaft. Professor Diethelm Tschöpe zählt zu den
international ausgewiesenen Experten in diesem Bereich. Der Filmbeitrag
beleuchtet Forschungsergebnisse und Versorgungskonzepte an der
Schnittstelle von Stoffwechsel- und Gefäßmedizin. Die enge Verknüpfung
zwischen klinischer Forschung und Grundlagenforschung ist dabei ein
zentrales Thema. Aktuell wird die Relevanz der Beteiligung reaktiver
Glukosemetabolite in der Entwicklung einer diabetischen Kardiomyopathie
untersucht.

Der Film trägt den Titel „From metabolic failure to hemodynamic failure“ –
„Vom metabolischen Versagen zum hämodynamischen Versagen“ und spiegelt die
aktuelle Behandlung von der beginnenden bis zur terminalen
Herzinsuffizienz wider. Die Botschaft lautet: „Für sämtliche
Erkrankungsstufen und alle Schweregrade existieren medizinische Optionen.
Voraussetzung für den Therapieerfolg ist aber immer, dass die Behandlung
rechtzeitig beginnt und gemeinsam zwischen den Disziplinen abgestimmt
wird“, erklärt Professor Tschöpe im Einklang mit den anderen
Klinikdirektoren.

Premiere hatte der Film anlässlich der Jahrestagung der Amerikanischen
Diabetes Gesellschaft (ADA), die vom 7. bis 11. Juni 2019 in San
Francisco, Kalifornien stattfand. Sie gilt weltweit als zentrale Plattform
für Forschung und Versorgung in der Diabetologie.