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Mit Hadronen Krebs besiegen Ein neues Physikkonkret der Deutschen Physikalischen Gesellschaft beleuchtet die Möglichkeiten der Hadronentherapie

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Weltweit erkranken jährlich über 18
Millionen Menschen an Krebs. Etwa die Hälfte davon lässt sich derzeit
heilen, oft mit einer Strahlentherapie. Besonders vielversprechend ist die
Behandlung mit hochenergetischen Teilchen, insbesondere mit Protonen oder
Kohlenstoffionen. Damit können Tumorgeschwülste extrem präzise zerstört
werden, ohne das umliegende, gesunde Gewebe allzu stark zu belasten. Noch
sind diese Verfahren technisch anspruchsvoller und damit teurer als
herkömmliche Behandlungen mit Röntgen- respektive Gammastrahlen.
Physikerinnen und Physiker auf der ganzen Welt arbeiten mit Nachdruck
daran, diese Therapien kontinuierlich zu verbessern und einem immer
breiteren Kreis an Patientinnen und Patienten zugänglich zu machen.

Ein neues Physikkonkret der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG)
beleuchtet nun die Möglichkeiten der sogenannten Hadronen- oder
Ionenstrahltherapie. Es entstand unter intensiver Mitwirkung von Prof. Dr.
Katia Parodi vom Lehrstuhl für Medizinische Physik der Ludwig-Maximilians-
Universität, München/Garching. Sie ist zugleich Vize-Präsidentin der
Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik (DGMP), die vom 18. - 21.
September dieses Jahres ihr 50-jähriges Bestehen feiert.

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V. (DPG), deren Tradition bis
in das Jahr 1845 zurückreicht, ist die älteste nationale und mit mehr als
60.000 Mitgliedern auch größte physikalische Fachgesellschaft der Welt.
Als gemeinnütziger Verein verfolgt sie keine wirtschaftlichen Interessen.
Die DPG fördert mit Tagungen, Veranstaltungen und Publikationen den
Wissenstransfer innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft und möchte
allen Neugierigen ein Fenster zur Physik öffnen. Besondere Schwerpunkte
sind die Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses und der
Chancengleichheit. Sitz der DPG ist Bad Honnef am Rhein.
Hauptstadtrepräsentanz ist das Magnus-Haus Berlin. Website: http://www
.dpg-physik.de