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Wie man jetzt die Zukunft des Gesundheitswesens studiert

Im Gesundheitswesen werden zunehmend Daten digital verarbeitet.  Luke Chesser; CC0
Im Gesundheitswesen werden zunehmend Daten digital verarbeitet. Luke Chesser; CC0
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Im Gesundheitswesen werden zunehmend Daten digital verarbeitet.  Luke Chesser; CC0
Im Gesundheitswesen werden zunehmend Daten digital verarbeitet. Luke Chesser; CC0

Speziell für den Zukunftsbereich Gesundheitswirtschaft wurde an der
Hochschule Stralsund der wirtschaftswissenschaftliche Master-Studiengang
Gesundheitsökonomie entwickelt. Er ist für Fachpersonal an der
Schnittstelle von Gesundheit, Management und Digitalisierung konzipiert
und eröffnet beste Berufsaussichten in diesem Zukunftsfeld. Nun ermöglicht
eine offizielle Akkreditierung bis 2027, dass auch in Mecklenburg-
Vorpommern die Zukunft des Gesundheitswesens studiert werden kann.

Die zunehmende Digitalisierung stellt Krankenkassen und Pharmaunternehmen
ebenso wie Pflegeeinrichtungen und Patienten vor neue Herausforderungen.
Daher verändern sich derzeit die Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt. Neue
Wege der Kommunikation entstehen, wie Apps oder Tools für den Austausch
von Gesundheitsdaten zwischen verschiedenen Einrichtungen. Doch Daten
müssen vor fremden Zugriffen geschützt werden, ohne dass den Patienten
daraus Nachteile erwachsen. Auch müssen Daten gezielt einsetzbar sein,
ohne dass deren Fülle die Einrichtungen erstickt. Kenntnisse über
Statistik und Qualitätsmanagement sind daher genauso gefragt wie ein
Verständnis für medizinische und ethische Aspekte. Der demografische
Wandel erfordert nicht nur zukunftsgerichtete Lösungsansätze und Ideen,
sondern auch fachübergreifend ausgebildetes Personal. So benötigt das
moderne Gesundheitswesen Kenntnisse in Ökonomie und Management, aber auch
in IT-Sicherheit und Datenverarbeitung.

An dieser Schnittstelle bietet die Hochschule Stralsund seit
Sommersemester 2019 den Studiengang Gesundheitsökonomie an. Der
interdisziplinäre Studiengang steht Studierenden mit einem Bachelor in
Gesundheits- oder Wirtschaftswissenschaften offen und ist
fakultätsübergreifend angelegt. Darüber hinaus ermöglicht er individuelle
Schwerpunktsetzungen und praxisnahes Lernen. Mit interaktiven Lehrmethoden
wie Fallstudien, Simulationen und eigenständigen Projekten wird
wissenschaftliches Wissen praktisch angewandt und umgesetzt.

„Wir konnten einen modernen und praxisnahen Studiengang ins Leben rufen,
der die Anforderungen der Branche, insbesondere der Digitalisierung
bestens erfüllt. Wir liefern den Studierenden durch viele Praxisprojekte,
gemeinsame Forschungstreffen, Praxisvorträge und Besuche relevanter
Branchenkonferenzen einen realen und hautnahen Einblick in den wahren und
aktuellen Unternehmensablauf. Schon nach dieser kurzen Zeit haben wir
dafür ein sehr positives Feedback erhalten.“
- Lieven Kennes, Professor für Ökonometrie und Statistik an der Hochschule
Stralsund und Studiengangsleiter Gesundheitsökonomie -

Der Studiengang ist bereits erfolgreich angelaufen: Zum Start im
Sommersemester 2019 gab es deutlich mehr Bewerber als Studienplätze, so
dass alle Plätze sofort belegt waren. Der zulassungsbeschränkte Master-
Studiengang ist anspruchsvoll und erweitert mit seinem interdisziplinären
Ansatz das Angebot der Hochschule Stralsund in der Fakultät für
Wirtschaft. Mit diesem Zuschnitt stärkt er den Forschungsschwerpunkt
„Gesundheitstechnologien/E-Health und Gesundheitswirtschaft“ und zugleich
das Profil der Hochschule.
Nun bestätigte der Akkreditierungsrat mit einem Siegel, dass die Lehre
nach internationalen Standards erfolgt und der Studiengang ohne Auflagen
bis 2027 akkreditiert wird. Den Studierenden steht damit ein neuer und
zukunftsstarker Studiengang zur Verfügung, der die Transformation des
Gesundheitswesens voranführen möchte.