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Gesundheit und Lebensqualität im Alter

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Dem Thema „Gesundheit und Lebensqualität im Alter“ widmet sich eine Tagung
am 24. Oktober 2019, zu der das Netzwerk Alternsforschung der Universität
Heidelberg gemeinsam mit dem Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus einlädt.
Wissenschaftler, aber auch Vertreter von Krankenhäusern und Krankenkassen
werden sich insbesondere mit dem Potenzial sogenannter verhaltensbezogener
Interventionen beschäftigen. Dabei geht es um Behandlungs- und
Trainingsverfahren, die ohne einen Einsatz von Pharmazeutika zum Erhalt
von Selbständigkeit und Wohlbefinden im Alter sowie zur Aufrechterhaltung
der Gesundheit beitragen. Die Veranstaltung findet in der Berliner
Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung statt.

Gesundheit und Lebensqualität im Alter
Tagung in Berlin beschäftigt sich mit Möglichkeiten einer Verbesserung der
alltäglichen Versorgungspraxis

Dem Thema „Gesundheit und Lebensqualität im Alter“ widmet sich eine Tagung
am 24. Oktober 2019, zu der das Netzwerk Alternsforschung der Universität
Heidelberg gemeinsam mit dem Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus einlädt.
Wissenschaftler, aber auch Vertreter von Krankenhäusern und Krankenkassen
werden sich insbesondere mit dem Potenzial sogenannter verhaltensbezogener
Interventionen beschäftigen. Dabei geht es um Behandlungs- und
Trainingsverfahren, die ohne einen Einsatz von Pharmazeutika zum Erhalt
von Selbständigkeit und Wohlbefinden im Alter sowie zur Aufrechterhaltung
der Gesundheit beitragen, beispielsweise körperliche Bewegungsprogramme
oder das Training geistiger Leistungsfähigkeit. Zum Auftakt der
Veranstaltung mit rund 100 Teilnehmern spricht die frühere
Bundesfamilienministerin Prof. Dr. Ursula Lehr. Sie findet in der Berliner
Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung statt.

Die bestmögliche gesundheitliche Versorgung von Menschen in einem höheren
oder hohen Lebensalter gehört zu den großen Herausforderungen einer
alternden Gesellschaft. „Es ist längst deutlich geworden, dass die oft
komplexen gesundheitlichen Erfordernisse älterer Menschen nur mithilfe
einer Kooperation verschiedener Professionen erfasst und erfüllt werden
können. Das Potenzial verhaltensbezogener Interventionen ist dabei noch
längst nicht ausgeschöpft“, betont Prof. Dr. Hans-Werner Wahl, Direktor
des Netzwerks Alternsforschung der Universität Heidelberg. Ziel ist es,
das Verhalten der Betroffenen sowie der familiären und professionellen
Pflegepersonen nachhaltig zu verändern, die Kompetenzen aller Beteiligten
zu nutzen und Prozesse zur Bewältigung von Anforderungen und Problemen
gemeinsam zu gestalten. „Vor allem im präventiven Bereich können diese
Behandlungs- und Trainingsverfahren eine wichtige Rolle spielen“, so Prof.
Wahl. Es geht dabei zum Beispiel um Sturztrainings, psychosoziale
Beratungsangebote bis hin zu Wohnanpassungen oder die Rolle
technologischer Assistenzsysteme zur Unterstützung der Lebensqualität.

Wie der Heidelberger Wissenschaftler betont, sind diese Interventionen in
der alltäglichen Versorgungspraxis noch längst nicht angekommen:
„Präventions- und Rehabilitationspotenziale, die möglichst lange
Selbständigkeit und Wohlbefinden im Alter sowie die Gesundheit von
pflegenden Angehörigen aufrechterhalten sollen, bleiben damit weiterhin in
Teilen ungenutzt.“ So soll während der Tagung an ausgewählten Beispielen
der aktuelle Stand verhaltensbezogener Interventionen auf dem Weg in die
Versorgungsroutine beleuchtet und diskutiert werden.
Hinweise an die Medien

Die Tagung „Gesundheit und Lebensqualität im Alter: Verhaltensbezogene
Interventionen in der Versorgung“ findet in der Berliner Repräsentanz der
Robert Bosch Stiftung, Französische Straße 48, statt. Beginn ist um 9 Uhr.
Vertreter der Medien sind zu einer Berichterstattung herzlich eingeladen.
Um Anmeldung wird gebeten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.