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Was pflegende und betreuende Angehörige wirklich brauchen

Das Team des Projektes ZipA  Jürgen Appelhans
Das Team des Projektes ZipA Jürgen Appelhans
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Das Team des Projektes ZipA  Jürgen Appelhans
Das Team des Projektes ZipA Jürgen Appelhans

Eine Fachtagung am 13. Dezember 2019 zum Forschungsprojekt ZipA bringt
Akteure aus Kommunen, von Kassen und Selbsthilfegruppen sowie pflegende
Angehörige zukunftsweisend zusammen -  Anmeldung jetzt möglich

Am 13. Dezember 2019 findet von 09:30 bis 14:30 Uhr die Fachtagung zum
Forschungsprojekt „Zielgruppenorientierte Unterstützungsangebote für
pflegende Angehörige“ (ZipA) in der Universität Witten/ Herdecke statt.
Pflegeberaterinnen und –berater der Städte, Kreise und Kommunen, der
gesetzlichen und privaten Kassen wie auch der Selbsthilfe und natürlich
interessierte pflegende Angehörige können sich ab sofort zur Tagung
anmelden.

Das Forschungsprojekt ZipA betrachtet die Gesamtgruppe pflegender
Angehöriger und untersucht die Zusammenhänge zwischen Pflegesituation,
Bedürfnissen und Belastungen, um Profile zu identifizieren, die in der
Entwicklung und Kommunikation von Unterstützungsangeboten besonders
berücksichtigt werden können. Das Projekt wird vom Ministerium für Arbeit,
Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und den
Pflegekassen gefördert, es stellt die Grundlagenforschung für viele der
aktuell an den Start gehenden Unterstützungsmaßnahmen des Landes für
pflegende Angehörige dar.

Im Fokus der Studie stehen die Bedürfnisse pflegender Angehöriger, also
die Wünsche, die nicht allein der Bewältigung der Pflegesituation dienen.
Dazu gehören die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, der Erhalt der
eigenen Gesundheit, aber auch soziale Kontakte abseits der
Betreuungssituation. Untersucht wird auch, ob bestehende
Unterstützungsangebote bekannt sind und genutzt werden. Zu diesen
Kernfragen wurde anhand eines standardisierten Online- und
Papierfragebogens in der Zeit zwischen November 2018 und März 2019 eine
Erhebung bei pflegenden Angehörigen durchgeführt. Befragt wurden
volljährige Personen, die einen Familienangehörigen, Freund oder Nachbarn
regelmäßig pflegen oder betreuen, und zwar unabhängig davon, ob die
pflegebedürftige Person einen Pflegegrad hat. Insgesamt beteiligten sich
1.429 pflegende Angehörige an der Studie, es handelt sich damit um eine
der größten Untersuchungen in Deutschland zu diesem Thema.

Die Fachtagung am 13. Dezember 2019 stellt zentrale Ergebnisse des
Forschungsprojekts ZipA vor und dient insbesondere dem Austausch und der
Vernetzung zwischen pflegenden Angehörigen, Vertretern der Kommunen und
Beratenden.
Durch die Abwechslung von Fachvorträgen und Diskussionen mit der
Möglichkeit zum Netzwerken wird eine Atmosphäre geschaffen, in der sich
alle Teilnehmenden wohl fühlen und persönlich einbringen können. Die
Tagung bietet eine Gelegenheit zum Austausch über aktuelle Entwicklungen,
eigene Erfahrungen sowie Einschätzungen zu aktuellen
Unterstützungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige.

„Wir sind gespannt, unsere Ergebnisse mit Beratenden und Betroffenen
diskutieren zu dürfen“, äußert sich Prof. Dr. Sabine Bohnet-Joschko, die
Projektleiterin und Inhaberin des Lehrstuhls für Management und Innovation
im Gesundheitswesen der Universität Witten/Herdecke. Im Projekt ZipA
kooperiert sie mit Prof. Dr. Tanja Segmüller von der Hochschule für
Gesundheit, Bochum, auch hat sie Prof. Christel Bienstein, die Vorsitzende
des Beirats für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf beim
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, für einen
Impulsvortrag im Rahmen der Tagung gewonnen.

Anmeldung: Zur Fachtagung am 13. Dezember 2019 können sich Interessierte
online unter http://bit.ly/Anmeldung_Fachtagung_ZipA oder telefonisch
unter 0170 6764648 anmelden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Informationen: Tagungsablauf sowie weitere Informationen zum Projekt ZipA
unter https://www.angehoerigenpflege.info.

Teilnehmende erhalten vor Ort einen Tagungsband mit Zusammenfassungen der
Projektergebnisse und Ansätzen zur Entwicklung zielgruppenspezifischer
Angebote.

Ansprechpartnerin für Rückfragen:
Nina Sofie Krah
TEL: 0170 6764648
MAIL: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine
Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als
Modelluniversität mit rund 2.600 Studierenden und innovativer Forschung in
den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine
Reform der klassischen Alma Mater. Erkenntnissuche und Wissensvermittlung
gehen an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und
Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.
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