Europäischer Antibiotikatag am 18. November und Weltantibiotikawoche
Sorgfalt bei Antibiotika: Fehlerhafte Anwendung begünstigt die Entstehung antibiotikaresistenter Bakterien
Anlässlich des Europäischen Antibiotikatages am 18. November und der Weltantibiotikawoche vom 18. bis 22. November 2019 erinnert die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) an die wichtigste Faustregel im Umgang mit Antibiotika: Weniger ist oft mehr.
Millionen Menschen vertrauen weltweit auf die Wirkung von Antibiotika. Aber häufig werden die Mittel unnötig eingenommen. Die Wirkung ist dann negativ. Die Entstehung von multiresistenten Bakterien, also Bakterien die unempfindlich gegen Antibiotika sind, wird gefördert.
Patienten sollten deshalb immer ihren Arzt konsultieren, bevor sie Antibiotika einnehmen. Und die Behandlung auf jeden Fall bis zum Ende durchführen, auch wenn die Symptome schon nach wenigen Tagen verschwinden.
Die KGNW weist auf deshalb auf wichtige Fakten zur Einnahme von Antibiotika hin:
- Antibiotika wirken nur gegen bakterielle Infektionen – sie helfen nicht bei Virusinfektionen (z. B. Erkältung oder Grippe).
- Die falsche Anwendung von Antibiotika bewirkt, dass Bakterien resistent werden können. Zukünftige Behandlungen können so im schlimmsten Fall wirkungslos sein.
- Antibiotika haben oft Nebenwirkungen wie Durchfall.
Weitere Informationen rund um das Thema Antibiotika und Bakterien erhalten Sie auf der Internetseite www.keine-keime.de, über das „Keine Keime"-Informationsbüro unter
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Die landesweite Hygiene-Initiative „Gemeinsam Gesundheit schützen. Keine Keime. Keine Chance für multiresistente Erreger" wurde initiiert von der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen, dem Dachverband der 344 Krankenhäuser in NRW. Die Initiative hat das Ziel, die Öffentlichkeit über multiresistente Erreger, Krankenhaushygiene und Infektionsschutz aufzuklären.
