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Mehr Menschen stehen Impfungen positiv gegenüber - Neue Studiendaten der BZgA

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Immer mehr Menschen in Deutschland haben eine positive Einstellung zum
Impfen. Dies zeigen die neuen Daten der bundesweiten
Repräsentativbefragung „Einstellungen, Wissen und Verhalten von
Erwachsenen und Eltern gegenüber Impfungen“ der Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung (BZgA). So ist der Anteil der Erwachsenen, die
Impfungen befürworten bzw. eher befürworten, von 61 Prozent im Jahr 2012
auf 77 Prozent in 2018 gestiegen. Die überwiegende Mehrheit der befragten
Eltern erachtet Impfungen ebenfalls als wichtig. Dies gilt speziell auch
für den Impfschutz von Kindern gegen Masern.

Immer mehr Menschen in Deutschland haben eine positive Einstellung zum
Impfen. Dies zeigen die neuen Daten der bundesweiten
Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
(BZgA) „Einstellungen, Wissen und Verhalten von Erwachsenen und Eltern
gegenüber Impfungen“.

Die Studiendaten belegen, dass sich 77 Prozent der Erwachsenen
„befürwortend“ oder „eher befürwortend“ für eine Impfung aussprechen, 17
Prozent haben teilweise Vorbehalte und sechs Prozent lehnen eine Impfung
ab. Damit ist der Anteil der Erwachsenen, die Impfungen befürworten bzw.
eher befürworten, gestiegen. Im Jahr 2012 lag er bei 61 Prozent.

Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, betont: „Dass immer mehr
Menschen in Deutschland Impfungen positiv gegenüberstehen, ist eine
erfreuliche Entwicklung. Denn Impfungen sind der bestmögliche Schutz vor
ansteckenden Infektionskrankheiten. Unsere Studiendaten belegen aber auch
Wissenslücken – so sind die Impfempfehlungen gegen Masern im
Erwachsenenalter in der Gruppe der nach 1970 Geborenen nur 28 Prozent der
Befragten bekannt. Hier gilt es, diese Personen zukünftig verstärkt und
gezielt zu informieren. Wir werden unsere qualitätsgesicherten
Informationsangebote dahingehend spezifisch weiterentwickeln.“

Ein Teil der Befragten äußert trotz grundsätzlicher Impfbereitschaft
Vorbehalte und Ängste gegenüber Impfungen. Mehr als ein Viertel ließ nach
eigenen Angaben in den vergangenen Jahren eine oder mehrere anstehende
Impfungen nicht durchführen. 29 Prozent begründen dies mit Angst vor
Nebenwirkungen und 21 Prozent zweifeln an dem Schutz der Impfung vor einer
Krankheit.

Was die Befragung von Eltern im Rahmen der BZgA-Studie betrifft, erachtet
die  überwiegende Mehrheit Impfungen als wichtig: 80 Prozent stehen diesen
positiv gegenüber. 14 Prozent geben an, dass ihre Einstellung gegenüber
Impfungen teils befürwortend, teils ablehnend ist, und fünf Prozent haben
eine ablehnende Haltung. Speziell den Impfschutz von Kindern gegen Masern
betreffend betrachten 57 Prozent der Eltern ihn als besonders wichtig und
34 Prozent als wichtig. Acht Prozent der Befragten geben an, dass er für
sie nicht wichtig sei.

Den BZgA-Studiendaten zufolge kommt nach wie vor der Ärzteschaft die
Schlüsselrolle bei der Aufklärung zu gesundheitsrelevanten Themen zu: Das
persönliche Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin ist für nahezu alle
befragten Personen (97 Prozent) die bevorzugte Informationsquelle für
Impfungen. Eine große Mehrheit der Befragten findet es ebenfalls (sehr)
gut, durch ein Gespräch mit einer medizinischen Fachkraft (90 Prozent)
oder über Informationsbroschüren und Faltblätter (74 Prozent) informiert
zu werden.

Für die bundesweite BZgA-Repräsentativbefragung  „Einstellungen, Wissen
und Verhalten von Erwachsenen und Eltern gegenüber Impfungen“ wurden im
Zeitraum Juli bis September 2018 bundesweit 5.054 Personen im Alter von 16
bis 85 Jahren befragt.

Der Ergebnisbericht der BZgA-Studie steht zum Download unter:
www.bzga.de/forschung/studien/abgeschlossene-studien/studien-ab-1997
/impfen-und-hygiene/


Mehr Informationen zum Thema unter: www.impfen-info.de