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Soziale Teilhabe messbar machen

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Prof. Dr. Katharina Wick veröffentlicht mit KollegInnen neue
Forschungsergebnisse zur Teilhabe aller Menschen in einer Gesellschaft.

„Soziale Teilhabe ist sowohl ein politischer als auch sozial- und
gesundheitspsychologisch relevanter Aspekt des Zusammenlebens der Menschen
unserer Gesellschaft und des Wohlergehens des Einzelnen“, heißt es gleich
zu Beginn der Studie „Kurz-Skala zur Erfassung wahrgenommener sozialer
Teilhabe (KsT-5): faktorielle Struktur, interne Konsistenz, inhaltliche
und konvergente Validität sowie Normwerte in einer repräsentativen
Stichprobe.“ Wie und in welchem Maß ein Mensch an der Gesellschaft
teilhaben kann, steht im Zusammenhang mit Faktoren wie sozialer
Einbindung, finanziellen Möglichkeiten, regionaler Zugehörigkeit, Bildung
oder Selbstwert, die jeweils wechselseitig mit der eigenen Gesundheit
verbunden sind.

Bisher gab es kein ökonomisches Messinstrument, mit dem die wichtigsten
und verschiedenen Teilhabe-Aspekte gemessen werden konnten. Diese
Forschungslücke wird nun mit der Publikation der Ergebnisse geschlossen.
Der neu entwickelten Skala liegt eine repräsentative
Bevölkerungsstichprobe zu Grunde, in der 2531 Probanden nach ihren
Empfinden bzgl. Selbstwirksamkeit, Zugehörigkeit, Bedürfnis nach
Anerkennung, Selbstwert und Einbindung in ein soziales Umfeld befragt
wurden. Nach der Messung der fünf Items zeigt sich, dass die entwickelte
Skala bestätigt wurde und diese sehr ökonomisch mehrere Facetten von
sozialer Teilhabe abdecken kann. Die Skala ist sowohl für den klinischen
Einsatz geeignet, als auch für die Forschung, da die Skala inklusive der
Normwerte praxisbezogen anwendbar ist.

„Vermittelt über den Selbstwert und die Selbstwirksamkeit ist ein Mehr
oder Weniger sozialer Teilhabe je nach Ausprägung auch ein Schutz- oder
Risikofaktor sowohl für körperliche als auch psychische Gesundheit“, wird
am Ende der Untersuchung festgestellt.

Die SRH Hochschule für Gesundheit stellt sich in ihrer Forschung Problemen
und Fragen, die das Ziel haben, die Forschung rund um das Thema Gesundheit
zu fördern, neue zukunftsweisende Entwicklungen in diesem Bereich zu
unterstützen, wissenschaftlich zu begleiten und diese für und mit
Kooperationspartnern innovativ in die Praxis umzusetzen. Die Beteiligung
von Prof. Dr. Katharina Wick, Professorin für Angewandte Psychologie an
der SRH Gesundheitshochschule, an der vorliegenden Studie unterstreicht
besonders den praxisorientierten Aspekt des Forschungsleitbildes der SRH
Hochschule für Gesundheit.