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Neuer Masterstudiengang Pflegewissenschaft

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„Es ist nicht nur gut zu wissen, was man tut, sondern auch wie man es tut
und warum“, sagt Prof. Dr. Steve Strupeit und beschreibt damit kurz und
knapp das Ziel des Masterstudiums Pflegewissenschaft, das an der
Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd ab dem Sommersemester 2021
startet. Nach dem Bachelorstudiengang Pflegewissenschaft und dem
Masterstudiengang Pflegepädagogik leistet die Hochschule damit einen
weiteren Beitrag zur Akademisierung der Gesundheitsfachberufe.

Die zukünftigen Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs mit
dem Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise sollen nach ihrem Abschluss ihr
pflegerisches Handeln auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse
einordnen und ausrichten können. „Mit diesem Anspruch soll die
Versorgungsqualität im Gesundheitswesen verbessert werden“, sagt
Studiengangleiter Strupeit, der bereits den gleichnamigen
Bachelorstudiengang an der PH mitaufgebaut hat. Dazu müsse man aber
pflegewissenschaftliche Theorien, Modelle, Konzepte und Methoden kennen
und daraus Konsequenzen für die Pflegepraxis ableiten und vor allem
aufarbeiten können. Dinge, die die Studierenden im Masterstudiengang
lernen.

„Wir möchten unsere Studierenden zu hochqualifizierten Pflegeexpertinnen
und Pflegeexperten ausbilden“, sagt Benjamin Bohn von der Studienberatung
des Fachs. Dafür lernen die Studierenden Grundlagen der
Versorgungsforschung, Führungsaufgaben und -rollen in der
Pflegeentwicklung oder Ansätze zur Qualitätsentwicklung in der Pflege
kennen. Des Weiteren werden die Studierenden pflegewissenschaftliche
Projekte im Studium durchführen, das theoretische und berufspraktische
Anteile enthält.

Geeignet ist der Studiengang für Personen, die über eine anerkannte
Berufsausbildung im Pflegebereich sowie über einen fachlich einschlägigen
Hochschulabschluss verfügen. Die Studiendauer beträgt regulär drei
Semester, im Teilzeitstudium fünf Semester. Das Studium kann zum Winter-
und Sommersemester aufgenommen werden. Mögliche Arbeitsfelder gibt es zum
Beispiel im Risikomanagement, in verschiedenen Settings als
PflegeexpertIn, innerhalb klinischer Ethikkomitees, im Projektmanagement
und in Leitungsfunktionen aber auch in der Pflegeforschung. Der
Studienabschluss berechtigt ebenfalls zur Promotion.