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Stellungnahme der Deutschen Herzstiftung e.V. und ihrer Kinderherzstiftung

Die Corona-Pandemie stellt die Eltern herzkranker Kinder vor große Herausforderungen.  iStcok/Importhand
Die Corona-Pandemie stellt die Eltern herzkranker Kinder vor große Herausforderungen. iStcok/Importhand
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Die Corona-Pandemie stellt die Eltern herzkranker Kinder vor große Herausforderungen.  iStcok/Importhand
Die Corona-Pandemie stellt die Eltern herzkranker Kinder vor große Herausforderungen. iStcok/Importhand

Herzkranke Kinder während der SARS-CoV-2-Pandemie (auch als COVID-19 oder
Corona bezeichnet)
Diese Pandemie stellt die Eltern dieser Kinder vor große
Herausforderungen. Eine Mehrzahl befürchtet, dass der derzeit praktizierte
Schulbetrieb ihre Kinder gefährdet.

Ob dies tatsächlich zutrifft, ist umstritten. Derzeit lässt sich diese
Frage nicht eindeutig klären, da die Zahl der mit SARS-CoV-2 infizierten
Kinder mit schweren Herzkrankheiten zu klein ist, um statistisch
verlässliche Aussagen zu treffen. Eine erhöhte Gefährdung dieser Kinder
durch einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung kann nicht
ausgeschlossen werden.

Aus Sicht der Deutschen Herzstiftung e.V. und ihrer Kinderherzstiftung
ergibt sich daher die folgende Konsequenz: Die Verantwortung für den Weg
herzkranker Kinder durch die SARS-CoV-2-Pandemie liegt an erster Stelle
bei den Eltern. In Absprache mit dem betreuenden Kinderkardiologen müssen
sie zwischen zwei Risiken abwägen: Dem Risiko einer SARS-CoV-2-Infektion
gegenüber dem Risiko negativer psychosozialer Folgen einer schützenden
Isolierung.

Ärzte, Schulleitungen und Behörden sollten die Eltern bei dieser schweren
Entscheidung unterstützen und dafür sorgen, das Risiko für diese Kinder
möglichst klein zu halten.

Vorstand der Deutschen Herzstiftung e.V.