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„Mind the Gap“: BMFTR schreibt Nachwuchspreis zur geschlechtersensiblen Medizin aus

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Gerne bewerben: Dazu ermuntert das Bundesministerium für Forschung,
Technologie und Raumfahrt (BMFTR) alle Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler, die in der geschlechtersensiblen Medizin bereits in einem
frühen Karrierestadium durch innovative Forschungsansätze auffallen.
Bewerbungen können bis zum 17. August 2026 eingereicht werden.

Die Berücksichtigung des Geschlechts ist unverzichtbar für eine
bestmögliche, individualisierte Gesundheitsversorgung – auch dafür will
das Ministerium mit der Ausschreibung des Preises werben und insbesondere
Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdocs zur Einreichung von
Unterlagen ermuntern. Zur Bewerbung aufgerufen sind Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler, die erste vielversprechende Forschungsleistungen im
Bereich der geschlechterspezifischen Medizin erbracht haben und ein
eigenständiges wissenschaftliches Profil aufweisen.
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär wird den Preis im Rahmen des im
November 2026 stattfindenden Symposiums „Mind the Gap:
Geschlechtersensible Medizin im Fokus“ verleihen. Mit der inhaltlichen
Vorbereitung und Begleitung dieser Fachveranstaltung sind Mitarbeitende im
Bereich Gesundheit des DLR Projektträgers betraut.

Bewerbungen sollen erste Erfolge zeigen

Bewerben können und sollen sich die Forschenden selbst. Sie sind um eine
kurze Darstellung ihrer Forschungsarbeit gebeten, in der sie die klinische
Relevanz und das Potenzial ihrer Arbeiten beschreiben und die auf dem
Symposium in einem kleinen etwa drei Minuten dauernden Pitch präsentiert
werden kann. Auch Zeugnisse und Empfehlungsschreiben können vorgelegt
werden. Bewerbungsschluss ist der 17. August 2026. Die Auszeichnung ist
mit 5.000 Euro dotiert; prämiert werden zwei Doktorandinnen und
Doktoranden sowie zwei PostDocs.

Über den DLR Projektträger

Der DLR Projektträger bietet als einer der größten Projektträger
Deutschlands umfassende, wissensbasierte Dienstleistungen rund um das
Management von Forschung, Bildung und Innovation. Zu seinen Auftraggebern
gehören Bundesministerien, die Europäische Kommission, Bundesländer sowie
Stiftungen, Wissenschaftsorganisationen und Verbände. Er berät zu
Strategien und Programmen, steuert begleitende Dialogprozesse, plant und
übernimmt die operative Umsetzung von Förderprogrammen, unterstützt den
Wissenstransfer und evaluiert die Wirkung von Programmen oder Initiativen
seiner Auftraggeber.

Das Themenspektrum des DLR Projektträgers reicht von Gesundheit, Bildung,
Chancengleichheit, Gesellschaft, Innovation, Technologie über Umwelt und
Nachhaltigkeit bis hin zu europäischer und internationaler Zusammenarbeit.
Je nach Anforderung bietet er seine Dienstleistungen auch inter- und
transdisziplinär an. Die Kompetenzzentren Wissenschaftskommunikation,
Öffentlichkeitsarbeit sowie Analysen, Studien und Evaluationen runden das
Portfolio ab.