Hermann Dannecker, Vorstand DEN e.V., Rechte DEN e.V., Fotografin: Kerstin Jana Kater
Hermann Dannecker, Vorstand DEN e.V., Rechte DEN e.V., Fotografin: Kerstin Jana Kater

Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit, Wohlbefinden – diese Ziele stehen im Fokus der neuen Kampagne zur energetischen Gebäudesanierung des Baufinanzierers Wüstenrot. Das Deutsche Energieberater-Netzwerk DEN e.V. unterstützt Wüstenrot dabei fachlich. „Nach wie vor gibt es viel zu wenige Sanierungen und Modernisierungen im Gebäudebereich“, sagt der DEN-Vorsitzende, Dipl.-Ing Hermann Dannecker. „Damit werden wir in Deutschland die schlummernden Potenziale für den Klimaschutz nicht nutzen und unsere Klimaziele verfehlen. Wir müssen endlich etwas tun!“

Deshalb unterstütze das Netzwerk gerne die neue Kampagne seines Fördermitgliedes, der Wüstenrot Bausparkasse AG. Dannecker: „Wüstenrot ist Erfinder des Bausparens. Das Prinzip des Kollektivs ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘ ist uns DEN-Energieberatern sympathisch. Denn ähnliche Hilfe in Zeiten des Klimawandels bieten die zahlreichen Förderungen durch die öffentliche Hand. Für manche Bauherren ist das ein Dschungel – aber durch diesen führen wir Energieberater gerne.“

Davon hätten insbesondere die Kunden etwas: Die erste halbe Stunde einer telefonischen Beratung durch eine Expertin oder einen Experten des DEN ist für den Endkunden kostenfrei, erklärt Dannecker. Ein Gutschein für die kostenfreie telefonische Erstberatung ist bei den Wüstenrot-Beratern, in jedem Wüstenrot Service-Center oder im Internet unter www.wuestenrot.de/klima erhältlich. Das Erstgespräch dient der Aufnahme des Kundenanliegens für die spätere Beratung vor Ort.

Diese Vor-Ort-Beratung werde seit Anfang Februar 2020 durch erhöhte Sätze gefördert: sowohl die Förderquote als auch die Förderhöchstsumme durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) seien gestiegen. Energieberater erhielten nunmehr eine Zuwendung in Höhe von 80 Prozent (statt zuvor 60 Prozent) des zuwendungsfähigen Beratungshonorars, maximal jedoch 1.300 Euro (zuvor 800 Euro) bei Ein- oder Zweifamilienhäusern und maximal 1.700 Euro (zuvor 1.100 Euro) bei Wohngebäuden ab drei Wohneinheiten. Dannecker: „Das kommt direkt den Bauherren zugute, denn ihre Beratungskosten verringern sich entsprechend.“

Der DEN-Vorsitzende unterstreicht, dass die Zusammenarbeit mit Wüstenrot keinesfalls die Unabhängigkeit der Energieberater berühre: „Es ist ein Grundsatz für Energieberaterinnen und Energieberater des DEN, ihren Kunden die bestmögliche Analyse, Beratung und Unterstützung zu geben. Das können sie nur, wenn sie wirtschaftlich unabhängig sind. Es kommt hinzu, dass ihre Beratungen alle derzeit zur Verfügung stehenden technischen Lösungen berücksichtigen und thematisieren.“

Es gehe bei der vom DEN unterstützten Kampagne von Wüstenrot darum, mitzuhelfen, die Modernisierungs- und Sanierungsquoten in Deutschland zu erhöhen. Dannecker: „Wir sind gerne dabei, wenn es darum geht, Energieberatung für Wohngebäude attraktiv zu vermitteln.“