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Auto/Motor

Bei Reifenwechsel und -kauf führt am Fachhändler kein Weg vorbei

Nach der Faustregel „Von O bis O“, kurz für „Von Ostern bis Oktober“, steht jetzt die Reifenwechsel-Saison ins Haus. Je nach Region und Wetterlage suchen dann wieder Tausende Autofahrer den Reifenhändler ihres Vertrauens auf, um die Winterreifen gegen Sommerreifen austauschen zu lassen. Im günstigsten Fall können die Winterreifen bis zur nächsten Saison eingelagert und die Sommerreifen aus dem letzten Jahr wiederverwendet werden. Etliche Autofahrer werden aber mit der Tatsache konfrontiert sein, dass ihre Reifen nicht mehr über die nötige Profiltiefe verfügen oder schlicht zu alt sind. Hier führt kein Weg am Kauf neuer Reifen vorbei. Aber welcher Reifen ist der richtige?

 

Der Reifenkauf ist die falsche Gelegenheit zum Sparen

Die Initiative Reifenqualität – „Ich fahr‘ auf Nummer sicher!“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner rät Autofahrern, sich bei der Auswahl neuer Reifen nicht nur vom Preis leiten zu lassen. Billigreifen locken zwar mit hohen Ersparnissen, doch die Unterschiede zu Qualitätsprodukten namhafter Hersteller sind mitunter enorm. Bis zu 70 Prozent längere Bremswege sind keine Seltenheit. In Bremstests wird immer wieder die mangelhafte Bremsleistung gerade bei Nässe festgestellt. Darüber hinaus verfügen Markenreifen meist über eine längere Lebensdauer. Dies ist bei der Kostenrechnung zu berücksichtigen.

 

Der Fachmann weiß Rat

Am sichersten fährt man, wenn man sich vom Reifenfachhändler beraten lässt und im Idealfall vorher die Reifentests konsultiert, die in zahlreichen Magazinen veröffentlicht werden. Hier kann man sich einen ersten Überblick über Angebot, Preis-Leistungs-Verhältnis und Bewertung verschaffen. Im Beratungsgespräch beim Reifenhändler kann dann das für die eigenen Bedürfnisse passende Modell ausgesucht werden. Wer nur wenig fährt oder meist innerstädtisch unterwegs ist, hat andere Anforderungen an einen Reifen als ein Außendienstmitarbeiter, der jeden Monat auf mehrere Tausend Autobahnkilometer kommt. Der Experte weiß genau, welcher Reifen für welchen Fahrer geeignet ist.

 

Reifenwechsel beim Profi: Umfassender Sicherheitscheck

Wer seinen Reifen lieber in der heimischen Garage wechseln möchte, sollte dies nach Ansicht der Initiative Reifenqualität noch einmal überdenken. Nicht nur, weil dem Profi der Reifenwechsel schneller von der Hand geht und man sich auf seine Arbeit hundertprozentig verlassen kann: Er überprüft auch jeden neu aufzuziehenden Reifen sorgfältig auf Risse, Beulen und Einfahrschäden, stellt den korrekten Reifendruck ein und entfernt den Rost, der sich zwischen Felge und Radachse bildet. Nur er kann auch das Auswuchten übernehmen, das nötig wird, wenn sich bei der Einlagerung sogenannte Unwuchten gebildet haben. Dabei handelt es sich um Verformungen des Reifens, die sich dann bei Gebrauch in Vibrationen sowie erhöhtem Verschleiß niederschlagen und dauerhaft ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko darstellen. Wem an seiner Sicherheit – und der der anderen Verkehrsteilnehmer – gelegen ist, der kommt am Fachhandel und dem professionellen Reifenwechsel nicht vorbei.

 

Über Reifenqualität – „Ich fahr auf Nummer sicher!“

Im Mittelpunkt der Initiative Reifenqualität des DVR und seiner Partner stehen die Qualität der Reifen und die fachliche Beratung im Handel. Die Produktqualität hat Auswirkungen auf Bremsweg und Nasshaftung. Aber auch der Zustand der Reifen, dazu gehören Sicherheitsprofiltiefe und Luftdruck, ist sicherheitsrelevant. Weitere Informationen rund um das Thema gibt es unter: www.reifenqualitaet.de

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Wie sieht die Automobilbranche der Zukunft aus? Neuer Studiengang an der Hochschule Fresenius

Ab Wintersemester 2017/2018 bietet die Hochschule Fresenius, Fachbereich
Wirtschaft & Medien, den neuen sechssemestrigen Studiengang Automotive &
Mobility Management (B.Sc.) in Hamburg, Köln und München an. Der
Hybridstudiengang verknüpft betriebswirtschaftliche Kompetenz mit
Ingenieurwissen und richtet sich an alle, die sich für die dynamische
Automobil- und Mobilitätsbranche interessieren und deren Entwicklung
mitgestalten möchten. Im Fokus stehen die management- und
wirtschaftsbezogenen Belange der Automobilwirtschaft und die
gesellschaftlichen und technologischen Veränderungen rund um das Thema
Mobilität.

Autofahren hat sich in den vergangenen Jahren sehr verändert. Moderne PKW
parken selbstständig ein und halten von sich aus den richtigen Abstand zu
anderen Autos. Noch kann man zwar kein Buch auf der Autobahn lesen, aber
auch autonomes Fahren entwickelt sich stetig weiter. Zugleich scheint es
nicht mehr so wichtig zu sein, ein eigenes Auto zu besitzen, denn Car-
Sharing-Systeme werden immer erfolgreicher. Diese Veränderungen haben
nicht nur Auswirkungen auf Autohersteller und -käufer, sondern auch auf
den öffentlichen Nahverkehr und die Infrastruktur der Kommunen. Wie wird
sich der Sektor der Automobilwirtschaft insgesamt verändern? Welchen
Stellenwert werden einzelne Hersteller und die Zulieferbranche zukünftig
besitzen und wie wird deren Marktauftritt aussehen? Wie wird sich der
öffentliche Nahverkehr den Entwicklungen anpassen?

Antworten auf diese Fragen liefert der neue Studiengang Automotive &
Mobility Management der Hochschule Fresenius. Neben technischen und
wirtschaftswissenschaftlichen Kenntnissen erfahren die Studierenden auch,
wie Media-, Brand- und Event- Management in diesen Branchen erfolgreich

funktioniert. „Der Automotive und Mobilitätssektor befindet sich in einem
stetigen Wandel. Unsere Absolventen entwickeln ein Verständnis für diese
Veränderungen, können Trends erkennen und daraus Schlussfolgerungen
ziehen, was dies für die einzelnen Beteiligten bedeutet“, sagt Prof. Dr.
Marcus Pradel, Vorsitzender Geschäftsführer und mitbegründender
Gesellschafter der Hochschule Fresenius.

In sechs Semestern werden wirtschaftswissenschaftliche und technische
Grundlagen vermittelt, der Studiengang richtet sich jedoch ausdrücklich
auch an Nicht-Techniker. Dabei setzt der Studiengang Schwerpunkte in den
Bereichen Mobilität, Technologie und Fortschritt sowie Marketing und passt
sich somit den veränderten Rahmenbedingungen einer zukunftsweisenden
Automobilbranche an. Unter dem Oberthema Mobilität werden Themen wie
E-Mobility, Digitalisierung, nachhaltige Mobilitätswirtschaft und Sharing-
Economy behandelt. Der Bereich Technologie und Fortschritt beschäftigt
sich mit den technologischen Grundlagen der Automobilwirtschaft und mit
Mobilitätskonzepten der Zukunft. Auch der Praxisbezug ist wichtig: So
erarbeiten die Studierenden mit namhaften Partnern aus der Praxis
innovative Ansätze für die gesamte Branche. Als namhaften Premiumpartner
für diesen innovativen Hybridstudiengang konnte der Stuttgarter
Motorpresse Verlag gewonnen werden.

Karriereperspektiven bieten sich nicht nur bei Automobilherstellern,
-händlern und -zulieferunternehmen, sondern auch in Mobilitätsunternehmen
wie dem öffentlichen Personennahverkehr, Car-Sharing-Anbietern und
Autovermietungen. Der Studiengang richtet sich an Interessenten mit einer
kaufmännischen oder technischen Ausbildung sowie an Abiturienten.

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Sicher unterwegs dank Reifencheck

Mit dem Frühling kommen die wärmeren Temperaturen, die Glatteisgefahr geht auf ein Minimum zurück. Fachleute raten, je nach Region und Fahrzielen etwa zu Ostern von Winter- auf Sommerreifen umzusteigen. Sommerreifen bieten mit ihrer härteren Gummizusammensetzung deutlich besseren Halt auf den Straßen als Winterreifen. Aber entsprechen die im Winter eingelagerten Sommerreifen noch den Sicherheitsanforderungen? DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf weiß: „Gewissheit bietet nur ein ausführlicher Reifencheck. Profiltiefe, Reifendruck, Alter und Gesamtzustand des Pneus müssen dabei genau unter die Lupe genommen werden.“

 

So einfach ist der Reifencheck: Profiltiefe, Reifendruck, Reifenalter und -zustand

Experten empfehlen bei Sommerreifen, dass eine Profiltiefe von mindestens 3 mm nicht unterschritten wird, um etwa gegen gefährliches Aquaplaning ausreichend gewappnet zu sein. Ist die Profiltiefe geringer als 1,6 mm, ist der Reifen gesetzlich nicht mehr zugelassen.

 

Die Bedeutung des Reifendrucks wird regelmäßig unterschätzt. Mehr als ein Drittel der während der Wash & Check-Aktion 2016 geprüften Reifen, nämlich 36 Prozent, wiesen einen zu hohen oder zu niedrigen Reifendruck auf. Das kann nicht nur Beschädigungen nach sich ziehen: Der Spritverbrauch erhöht sich, der Bremsweg wird länger und bei Ausweichmanövern bricht der Wagen leichter aus. Um dem oft schleichenden Druckverlust Einhalt zu gebieten, sollte der Reifendruck daher bei jedem zweiten Tankstopp am höchstens handwarmen Reifen überprüft und ggf. angepasst werden. Der für das jeweilige Fahrzeug richtige Reifendruck ist entweder auf der Innenseite des Tankdeckels oder dem Türholm sowie in der Betriebsanleitung verzeichnet und kann mittels entsprechender Geräte an nahezu jeder Tankstelle korrigiert werden.

 

Über das Reifenalter gibt die sogenannte DOT-Nummer Aufschluss, die auf der Reifenflanke zu finden ist. Bestandteil der DOT-Nummer ist eine vierstellige Ziffer: Die ersten beiden Stellen geben die Kalenderwoche an, die letzten beiden das Produktionsjahr. Ein Reifen mit der Nummer 1516 wurde also in der KW 15 des Jahres 2016 produziert. Man geht bei Reifen von einer Haltbarkeit von zehn Jahren aus, vorausgesetzt, dass sie richtig gelagert werden. Spätestens nach diesen zehn Jahren sollte ein Reifen durch einen neuen ersetzt werden. Ab sechs Jahren empfehlen Experten regelmäßige Sichtprüfungen auf sprödes Material, Einfahrschäden, Risse und Beulen.

 

Reifen-Neukauf: Qualität vor Preisersparnis

Kommen beim Reifencheck Beschädigungen zum Vorschein, führt am Reifen-Neukauf meist kein Weg vorbei. Selbst kleine Beulen oder Risse können im Ernstfall lebensgefährliche Folgen für den Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer haben und dürfen demnach nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Das Gleiche gilt für ein abgefahrenes Profil. Beim Reifen-Neukauf gilt: Im Fachhandel bezogene Markenprodukte gewähren Sicherheit. Autofahrer sollten sich beraten lassen und von der Schnäppchenjagd im Internet lieber absehen.

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17. Internationales Stuttgarter Symposium Automobil- und Motorentechnik

Über die Zukunft des Individualverkehrs, die Rolle des Automobils und die
Bedeutung der Digitalisierung

Vom 14. bis 15. März lädt das Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und
Fahrzeugmotoren(FKFS) ins Haus der Wirtschaft ein. Über 100 Vorträge
schlagen einen Bogen vom automatisierten Fahren über die Common-Rail-
Einspritzung als Schlüsseltechnologie zum emissionsfreien Antrieb bis hin
zu den Herausforderungen und Konsequenzen einer vollständigen
Digitalisierung in der Automobilindustrie.

Mobilität bedeutet Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe. Sie
gehört in eine vernetzte moderne Welt. Ein wichtiges Element individueller
Mobilität ist das Automobil,
das sich in Zukunft so stark wie noch nie verändern wird. Wie sieht es
aus? Wird das Auto überhaupt noch ein Lenkrad und Pedale haben? Gibt es
zukünftig nur ein oder
alternative Antriebskonzepte?

Das Automobil wird cyberphysisch
Stand der Technik ist das mechatronische Auto. Eine Fusion von Elementen
der Mechanik, Elektronik und Informatik. Immer mehr Fahrzeugteile werden
durch mechatronische Komponenten ersetzt: die hydraulische Servolenkung
durch die Servoelektrik, der hydraulische Bremskraftverstärker durch den
Ibooster oder der Ottomotor wird zum Hybridantrieb ergänzt. Damit ist der
Weg für die weitere Entwicklung schon bereitet: die Digitalisierung der
Fahrfunktionen und deren Vernetzung sowie die Elektrifizierung der
kompletten Antriebseinheit. Der nächste Schritt in der
Automobilentwicklung – sowohl beim Auto selbst als auch bei seiner
Produktion – wird zu Konzepten des cyberphysischen Autos und des
cyberphysischen Produktionssystems führen. Das Automobil selbst wird Teil
eines umfassenden Mobilitätssystems. Dafür wie auch für das
Produktionssystem müssen neue Architekturen entwickelt werden.

Die Autos von morgen »sehen«, »verstehen« und »handeln«
Die Anforderungen für das Automobil von morgen sind gesetzt. Die Fahrzeuge
sollen automatisiert fahren können und miteinander vernetzt sein. Dazu
müssen sie »sehen«,
also ihre Umgebung beispielsweise mit Radarsensoren erkennen können. Die
so gewonnen Daten zu verarbeiten, dass sie daraus die richtigen Schlüsse
ziehen, also »verstehen«, ist eine weitere Voraussetzung. Und schließlich
muss das Automobil sicher für Insassen und Umwelt »handeln« können. Es
muss sich entscheiden, wann es bremst, beschleunigt, Spur hält oder
ausweicht.

Auch an die Elektronik und Software stellen Automatisierung und Vernetzung
große
Herausforderungen. Um sicher zu fahren, benötigt das Auto der Zukunft neue
»Nervenbahnen«, das heißt eine neue elektrische/elektronische Architektur
und erweiterte Safety- und Security-Konzepte.

Der Weg, bis das Auto zuverlässig automatisiert fährt, ist noch weit. Wo
wir stehen,
wo wir hinwollen und wie es um den Ottomotor bestellt ist, thematisieren
weitere
Vorträge des Symposiums.

Herausforderung Antrieb
Schon heute steht dem Autokäufer eine bisher nicht gekannte Vielzahl an
Antriebsformen
zur Verfügung. Neben rein elektrischen und verbrennungsmotorischen
Antrieben zeigt
das zunehmende Angebot an Hybriden mit unterschiedlichsten Ausprägungen,
dass die
Suche nach dem idealen Antrieb noch lange nicht abgeschlossen ist. Auch
die Weiterentwicklungspotenziale der konventionellen Antriebe mit Common-
Rail-Einspritzung, Effizienzsteigerungen bei Ottomotoren und einer
hocheffizienten Abgasreinigung beim Dieselmotor zeigen auf, dass sich auch
der Verbrennungsmotor auf dem Weg zum emissionsfreien Antrieb befindet.

Das Internationale Stuttgarter Symposium wird seit 1995 vom
Forschungsinstitut für
Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart FKFS veranstaltet, um den
Austausch
von Ingenieuren über neue technische Lösungen und wissenschaftliche
Erkenntnisse
zu fördern. Zur Zielsetzung des Veranstalters gehört es, nicht
ausschließlich Technologie,
sondern auch die sich wandelnden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für
das Automobil zu diskutieren.

Das Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart
FKFS
zählt zu den namhaften deutschen Entwicklungsdienstleistern und kooperiert
eng
mit dem Institut für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen IVK der
Universität
Stuttgart. Das FKFS beschäftigt über 150 hoch qualifizierte Mitarbeiter
und betreibt
eine Vielzahl an modernsten Prüf- und Testeinrichtungen, darunter einen
hochmodernen
Fahrzeugwindkanal, einen Fahrsimulator, Motorenprüfstände und einen
Antriebsstrangprüfstand.

Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..


Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.stuttgarter-symposium.de/

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