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Auto/Motor

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Die Westküste der USA bereist mit dem Auto

Dreiwöchiger Reisebericht durch den Westen der USA.

Natürlich ist dies nur ein Routenvorschlag durch die USA Westküste. Wichtig ist nur das man nach etwa einer Woche Pause macht und ein paar Tage am selben Ort bleibt. Wäsche waschen, Energie tanken etc. Wer mehr Zeit aufbringen kann sollte in den Großstädten, wie L.A., Las Vegas oder San Francisco ruhig länger bleiben. Die Städte alleine lohnen schon einen USA Besuch. Ich habe bei allen Routen auch Städte in der Nähe und auf der Strecke aufgelistet, so dass man ausweichen kann. Die Route führt gegen den Uhrzeigersinn. Das hat den Grund, dass man zuerst wenn man noch frisch ist durch die heißen Regionen fährt und zum Schluss ab San Francisco an der kühleren Küste lang fährt. Kleiner positiver Nebeneffekt ist, dass man den Pacific Coast Highway #1 auf der USA Westküste runter fährt, wo die Parkbuchten sind und zum Schluss noch einen Strandurlaub machen kann.

Wenn Sie mit dem eigenen Wagen hingehen, brauchen Sie auch dort einen gültigen Satz Autokennzeichen. Und den bekommen Sie am schnellsten und preiswertesten in unserem Online Shop. Dasselbe gilt natürlich auch, falls Sie in Europa mit dem Wagen unterwegs sind, zum Beispiel in Ungarn:

Wenn man von Ungarn als Urlaubsland spricht, dann fallen einen automatisch die Destinationen Budapest und der Plattensee ein. Als ob es in Ungarn nichts anderes gäbe! Wohl deshalb, weil man z. B. von Ungarns-Osten kaum etwas zu hören bekommt. Kaum bekannt dürfte es sein das es ein wahres Bade- und Tierparadies ist, dass es die Heimat des ungarischen Apfels, dem Jonathan ist und das es leicht zu erreichen ist.
Wir wollten mal sehen, wie es dort aussieht, und machten uns auf nach Nyiregyháza dem Komitatssitz des Komitats Szabolcs-Szatmár-Bereg. Nyiregyháza ist von Budapest nur 236 Kilometer entfernt und auf der sehr gut ausgebauten M3 in ca. 2,5 Stunden leicht erreichbar. Die Stadt hat etwa 118 000 Einwohner und ist somit die siebtgrößte Stadt Ungarns. Der erste Eindruck war schon Positiv. Eine saubere, aufgeräumte Stadt mit hohem Wohnwert und sehr freundlichen Menschen. Bereits aufgewacht aus dem früheren „Dornröschenschlaf“ dank der Energie der dort lebenden Menschen, ist aus Nyiregyháza eine pulsierende „Metropole“ Ost-Ungarns geworden. Stimmungsvolle Promenaden, Restaurants und Cafés laden zu einem Stadtbummel ein. Die Stadtbesichtigung sollte man am besten vom Rathaus aus beginnen. Von hier geht es dann zu weiteren interessanten Gebäuden geht, wie dem Bischofspalast, der Synagoge, der evangelischen Kirche mit dem 50 Meter hohen Turm, um nur einiges von den vielen Sehenswürdigkeiten zu erwähnen. Empfehlenswert wäre auch das Jósa András Museum, dass eine detaillierte Ausstellung aus der Steinzeit und der Völkerwanderung der Region zeigt.
Nyiregyháza ein wahres Bade- und Tierparadies
KFZ KennzeichenMit der Schmalspurbahn ging es vom Bahnhof zum Sóstó Wald. Inmitten des Eichenwaldes befindet sich ein Sóstó (Salzsee), der von vielen früher wie auch heute zur Heilung genutzt wird. Hier findet man auch eine Badeanlage in die die Becken mit 50 Grad heißem Wasser, etwas gekühlt, gefüllt werden. Es gibt hier insgesamt 5 Bäder so, dass man ab hier getrost von „Wellness in Nyiregyháza“ sprechen kann.
Das Aquarius-Bad ist ein Erlebnis- und Wellnessbad auf einer Fläche von 1,7 Hektar. Das Aquarius-Bad bietet Thermalwasser zur präventiven Gesundheitserhaltung übers ganze Jahr hinweg. Es bietet ein attraktives Angebot mit Freizeit- und Erlebnis-Elementen. Großer Wert wird auf Erholung und Entspannung für die ganze Familie ja sogar für mehrere Generationen zusammen, gelegt. Schön ist es auch das man beim Bau an die Körperbehinderten gedacht hat. Das Erlebnisbad ist absolut für Körperbehinderte geeignet. http://de.sostort.hu/aquarius-bad/
Das aus den 50-er Jahren stammende Parkbad wurde 2011 komplett renoviert. Statt der bisherigen 5 Becken gibt es jetzt 10 Becken, darunter ein 50-Meter-Becken, welches den FINA-Regeln zur Durchführung internationaler Wettbewerbe genügt. Die Thermalabteilung wurde mit 3 weiteren Becken erweitert, wobei in einem Becken eine Poolbar untergebracht wurde. Schon eine feine Sache seinen Drink gemütlich im Pool zu genießen. Außerdem gibt es 2 neue Rutschbahnen, einen Wasserstromkorridor und ein mit Segeltuch bedeckter Jacuzzi, damit einem die intensive „Ost-Ungarische Sonne“ nicht verbrennt. http://de.sostort.hu/parkbad/
Die Sóstó Badehaus-Pension ist ein historisch wertvolles Bauwerk und war das erste Heilbad von Nyiregyháza. Ab 1911 funktionierte es mit Wasserleitungssystemen, 8 Zimmern und 6 Wannen. Heutzutage findet man in der Pension unter anderem 12 Zweibettzimmer und 2 Appartements. Die Dienstleistungen der Badeabteilung sind für Gäste der Pension kostenlos.
Das Freibad am See ist quasi zweigeteilt. Der östliche Teil des Sóstó (Salzsee) ist zum Bootfahren geeignet, während der südliche Teil das Freibad ist. In der Parkanlage befindet sich das 2000 Qm. große Thermalbecken mit 34 Grad warmem Wasser, einer Kinderrutsche und einem Wasserpilz. Das Freibad am See kann auf einmal 1325 Badegäste empfangen. Gaststätten, Büfetts, Strand-Volleyballplätze, weitere Wasserrutschbahnen dienen zur Vergnügung und Bequemlichkeit der Besucher. http://de.sostort.hu/freibad-am-see/
Das Júlia-Bad hat eine Fläche von 6500 Qm. und liegt in der Innenstadt von Nyiregyháza. Menschen, die Thermalwasser, Sauna und Schwimmen mögen, sich fit halten wollen, finden hier ihr Paradies, ohne aus der Stadt fahren zu müssen. http://de.sostort.hu/julia-bad
Die wichtigsten Zusammensetzungen des Wassers von Nyiregyháza sind Natriumchlorid, Jod, Brom, Eisen und kochsalzhaltiges Heilwasser. In erster Linie dient es zur Heilung rheumatischer, chronischer Krankheiten der Bewegungsorgane. Festgestellt hat man auch die wohltuende Wirkung einer Badekur für dermatologische Krankheiten wie Ekzeme und Schuppenkrankheiten.

Nach dem Sprung ins Wasser war es nicht mehr weit in den benachbarten Tierpark von Nyiregyháza, der zu den schönsten Europas zählt. „Grüne Pyramide“, Ozenarium, Regenwald und Tarzans Pfad sind die einzigartigen Sehenswürdigkeiten in diesem Zoo. In der grünen Pyramide strömt aus 15 Meter Höhe ein Wasserfall nieder. Hier trifft man auf Warane, Riesenschlangen und über einer Hängebrücke kann man die Pflanzenwelt des Dschungels betrachten. Überwältigenden Eindruck machte auf uns das mit 500 000 Litern gefüllte Aquarium in einem Glastunnel und die über uns schwimmenden Haie. Über eine Bambusbrücke - Tarzans Pfad – erreichten wir die Welt der afrikanischen Savanne, bis der Rundgang letztendlich im Wald der Gorillas endete.
Weltruhm erreichte der Zoo durch seine sibirischen Tiger. Weiße Tiger, prächtige Löwen, Elefanten und Erdmännchen runden unter anderem das Programm ab. Der Tierpark ist so groß das man 2-3 Tage braucht, um alles in ausreichender Ruhe betrachten zu können. So gesehen ist Nyiregyháza samt seinen Bädern schon alleine einen Urlaub wert.
Aus Nyíregyháza fuhren wir ins ca. 13 Kilometer entfernte Nagykálló, um dort das Barock- klassizistische ehemalige Komitats Verwaltungsgebäude zu betrachten, welches nach den Plänen von Salvator Giuseppe Aprilis um 1779 erbaut wurde. Heute dient es als psychiatrisches Krankenhaus. Von hier fuhren wir weiter zum 12 Meter hohen Ínségdomb (Hungersnothügel) um von dort den hervorragenden Ausblick auf die Stadt Nagykálló zu genießen.
Unsere nächste Station durch Ungarns-Osten war Nyírbátor. Die Stadt zählt heute etwa 13 400 Einwohner und ist noch immer stark von der ehemals führenden Familie, den Báthoris geprägt. Zwischen dem 15. und dem 17. Jahrhundert, prägte die politisch einflussreiche Familie Báthori den Ort auch wirtschaftlich. István Báthori ließ gegen Ende des 15. Jahrhunderts zwei Kirchen im gotischen Stil errichten. In der calvinistischen St. Georgskirche aus dem 15. Jahrhundert befindet sich das marmorne Grabmal von István Báthori. Der etwa 20 m hohe hölzerne Glockenturm der Kirche wurde im 17. Jahrhundert erbaut.
Einen wahren Augenschmaus bietet das Báthori Panoptikum im Burgschloss der Familie. Wie in Madame Tussauds Wachskabinett geht es hier zu. Hier wird fast die gesamte Geschichte der Familie Báthori mit „lebensechten“ Wachsfiguren dargestellt. Regelrecht erschüttert wird man, wenn man zum Prozess der Báthori Erzsebet gelangt, wo man dieser Gerichtsverhandlung mit etwas Einfühlungsvermögen, mit verfolgen kann. Man sollte die Ausstellung Stockwerk für Stockwerk besuchen es lohnt sich auf jeden Fall. Sollte man dabei ins Schwitzen gekommen sein, so bietet einem das Sárkány Wellness und Heilbad in Nyírbátor die notwendige Erfrischung.
Ab Ende Mai wird meist das Strandbad von Nírbátor geöffnet. Es besitzt ein 25 Meter langes Becken, 2 Schwimmbecken mit Heilwasser, Kinderbecken mit Rutsche sowie ein Erlebnisbecken. Das speziell Báthory Heilwasser verfügt über Kalzium-Magnesium und Hydrogencarbonat. Der Salzinhalt des Heilwassers ist insgesamt 1526 mg/l und ist hervorragend geeignet für Behandlungen rheumatischer Krankheiten. Für Sauna Liebhaber bietet das Sárkány Bad auch eine ganze Menge. Vorhanden sind finnische Sauna, Infrarotsauna, Dampfsauna sowie Aroma- und Salzkabine und 2 Tauchbecken.
Baden alleine macht noch keinen Spaß, wenn das Kulinarische fehlt. Da kam uns gerade das Kakkuk Restaurant recht. Mitten in Nyírbátor steht das 1905 erbaute Haus, in welches man eintritt, sich sofort fast, wie in den 30-er Jahren des letzten Jahrhunderts fühlt. Nach unserer Frage, welche heimischen Spezialitäten es wohl gäbe, empfahl uns der freundliche Kellner ein echtes „Nyírbátor Menü“. Markknochen auf geröstetem Brot, Rindfleischsuppe mit Einlagen als Vorspeise, Szabolcser gefüllte Krautwickeln, Putenhodengulasch und gebratenes Schweinefilet zum Hauptgang. Zur Nachspeise brachte er uns in Walnüssen gewendete Palatschinken mit gebackenem Apfel und Schokoladensoße. Nun, wir garantieren, dass wir nicht hungrig blieben.

Zum Abschied aus Ungarns-Osten besuchten wir noch den Wallfahrtsort Máriapótsch. In fast der kleinsten Stadt Ungarns befindet sich das geistige Zentrum der griechisch katholischen Konfession. Jährlich besuchen den Ort 600 – 800 000 Pilger aus aller Welt. Sozusagen berühmt wurde Máriapócs nach dem am 4. November 1696, als aus einem Muttergottesbildnis ergiebig Tränen flossen. Das letzte Tränen des Gnadenbildes gab es am 3. Dezember 1905 und dauerte bis Ende des Jahres. Wer sich je einmal in Ungarns-Osten aufhalten sollte, der soll unbedingt nach Máriapócs fahren. Es ist gewaltig, welch Ruhe die Wallfahrtskirche ausstrahlt und man ist überwältigt von der inneren Schönheit der Kirche.
Fazit: Ungarns-Osten ist eine Reise wert. Man bekommt hier alles geboten, was zur Erholung notwendig ist. Viele Bademöglichkeiten, Wellness und Heilbehandlungen, einen wunderbaren Zoo, der zu den schönsten in Europa zählt, teils unberührte Natur mit Apfelplantagen und, die „Hauptstadt“ Nyíregyháza welche ein vielfältiges kulturelles Leben bietet. Natürlich ist für „Shopping Fans“ genügend Freiraum vorhanden und Caféhausliebhaber kommen auch nicht zu kurz. Wen das eventuell noch nicht überzeugen sollte, den überzeugt sicherlich der erheblich preisgünstigere Urlaub als in Budapest oder am Plattensee und das bei annähernd gleichem Freizeitwert. Wir können einen Urlaub in Ungarns-Osten als absolut empfehlenswert attestieren.

 

 

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Kennzeichen.Express vertreibt Kfz-Kennzeichen für die offizielle Kfz-Zulassung, Parkplatzschilder und Zubehör.

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"Perfektion am Steuer - Mit Fahrerassistenzsystemen sicher ans Ziel"

„Schlecht fahren immer die anderen, mein eigener Fahrstil ist souverän und vor allem sicher“ – dieser Meinung ist bekanntermaßen der Großteil der Autofahrer. Fakt ist aber, dass es im Straßenverkehr täglich zu brenzligen Situationen und Unfällen aufgrund von Fahrfehlern kommt. Fahrerassistenzsysteme (FAS) können helfen, Unfälle zu vermeiden, indem sie in Gefahrsituationen warnen oder den Fahrer unterstützen. Doch noch immer sind diese nützlichen Helfer in wenigen Neuwagen verbaut. Bei einer Umfrage* des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner unter Neuwagenkäufern gaben diese u. a. den eigenen guten Fahrstil als Grund dafür an.

Riskant fahren immer „die anderen“
Den Autofahrern wurden im Rahmen der Umfrage kurze Animationen zu den einzelnen FAS und ihrer Funktionsweise gezeigt. Im Anschluss wurden sie gefragt, warum sie dieses spezielle System nicht nutzen. Die meisten Befragten nutzten die vorgegebenen Antwortkategorien, einige wenige erläuterten darüber hinaus ganz subjektiv, warum sie das jeweilige Fahrerassistenzsystem nicht nutzen. Ihren Antworten ist gemein, dass sie von ihrem eigenen Fahrstil überzeugt sind und selbst die Kontrolle über ihr Fahrzeug und die jeweilige Situation behalten möchten.

So erklärt ein Autofahrer: „Ich bin kein Drängler, einen Notbremsassistenten benötige ich daher auch nicht.“ Ein anderer Befragter urteilte über den Abstandsregler: „Das automatische Bremsen ist gut, um Auffahrunfälle zu vermeiden. Aber über die Geschwindigkeit behalte ich die Kontrolle lieber selber.“

Sandra Demuth vom DVR appelliert: „Fahrerassistenzsysteme bieten Sicherheit und Komfort für alle, egal wie sicher oder umsichtig man fährt – denn in eine brenzlige Situation ist jeder schon einmal geraten. Systeme wie der Spurwechselassistent helfen, dass solche Situationen gar nicht erst entstehen, Systeme wie der Notbremsassistent können im Ernstfall dann sogar Leben retten.“

 

Abbildung: Selbstbewusst – ein Großteil der Autofahrer ist überzeugt davon, dass der eigene Fahrstil souverän und vor allem sicher ist.
Bildnachweis: Deutscher Verkehrssicherheitsrat, Bonn

 

Diagramm: Gründe für den Verzicht auf Fahrerassistenzsysteme in Neuwagen

 

*Details zur Umfrage der Kampagne „bester beifahrer“:

durchführendes Institut: (r)evolution GmbH mit Sitz in Bonn

Methode: Computer Assisted Web Interview

Erhebungszeitraum: 24.08. bis 28.08.2015

Zielgruppe: Männer und Frauen, 18 Jahre und älter, die innerhalb der letzten 3 Jahre einen Neuwagen oder ein Auto mit Tageszulassung gekauft haben und an der Kaufentscheidung maßgeblich beteiligt waren.

Stichprobe: n=1.000 Autokäufer im Alter von 18-78 Jahren

Über „bester beifahrer“:

Die Kampagne „bester beifahrer“ des DVR und seiner Partner setzt sich für mehr Sicherheit auf den Straßen durch den Einsatz von FAS ein. Einen Überblick über die Funktionsweise dieser und weiterer FAS bietet die Informationsplattform www.bester-beifahrer.de. Autofahrer finden auf der Webseite die bundesweit einzige Abfragedatenbank zur typengenauen Verfügbarkeit von FAS. Alle Informationen sind auch als App verfügbar: http://app.bester-beifahrer.de/

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DEKRA auf der Essen Motor Show: Rennsport hautnah erleben

DEKRA auf der Essen Motor Show

Rennsport hautnah erleben

  • Le-Mans-Fahrer Stefan Mücke beim Preview Day am 25.11.
  • DTM-Rennen für Messebesucher in einzigartigem Fahrsimulator
  • Informationen von DEKRA Experten zu Änderungsabnahmen und mehr


Auf der Essen Motor Show bietet die Sachverständigenorganisation DEKRA wieder Highlights für Tuning-Freunde und Rennsport-Fans. Rennfahrer Stefan Mücke kommt zum Interview und zur Autogrammstunde an den Stand in Halle 3. Zudem können die Messebesucher in einem einzigartigen Fahrsimulator Rennsport hautnah erleben.

Am Preview Day am kommenden Freitag, 25. November, ist Le-Mans-Fahrer Stefan Mücke zu Gast bei DEKRA. Um 11 Uhr und um 15 Uhr steht er jeweils im Interview mit Moderator Tobias Wobbe Rede und Antwort und schreibt anschließend Autogramme.

Während der gesamten Messe kommen Rennsport-Begeisterte mit dem Fahrsimulator auf ihre Kosten. Sie erleben eine einzigartige Verschmelzung zwischen einer atemberaubenden Computersimulation und einem echten BMW M3. Der Fahrer lenkt, schaltet, bremst und beschleunigt den Simulator mit den originalen Bedienelementen des BMW, die Frontscheibe ist sein Monitor. Versteckte Lautsprecher und Körperschallwandler liefern den Sound samt Vibrationen von der Rennstrecke. Hydraulisch bewegt, nickt und schwankt das Fahrzeug je nach Fahrsituation und sorgt so für ein besonders realistisches Fahrerlebnis – und das für bis zu vier Insassen gleichzeitig.

Für die Zuschauer ist ebenfalls gesorgt – mit mehreren externen LCD-Bildschirmen, auf denen das Renngeschehen live aus dem Simulator übertragen wird. Eine spezielle Kamera fängt dabei die Emotionen des Fahrers ein.

Am Messestand informieren die DEKRA Experten die Besucher außerdem unter dem Motto „Mehr Sicherheit – mehr Tuningspaß“. DEKRA empfiehlt allen Tuning-Interessierten, sich vor dem Kauf eines Anbauteils genau zu informieren, ob es ans Auto angebaut werden darf. Denn nicht zugelassene Bauteile können die Unfallgefahr erhöhen. Deshalb kann die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erlöschen und der Versicherungsschutz verloren gehen. Wer hier gegen die Vorschriften verstößt, handelt sich schnell eine Menge Ärger ein – mit der Polizei oder bei der nächsten Hauptuntersuchung. Abgesehen vom erhöhten Unfallrisiko bei bestimmten Veränderungen, muss der Fahrzeughalter unter Umständen auch einen kostspieligen Rückbau der nicht zulässigen Teile einkalkulieren.

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HsH gründet Institut für E-Mobilität

Die Zukunft des Autos ist elektrisch. Auch wenn die deutsche
Automobilindustrie hier nicht unbedingt Technologietreiber ist: An der
Elektromobilität kommt niemand mehr vorbei. Sie ist längst auf der Straße
angekommen und weit mehr als eine alternative Art der Fortbewegung.
Elektrofahrzeuge sind rollende Speichermedien auf Rädern und damit
essenziell für die eingeläutete Energiewende. Sie machen Spaß beim Fahren
und bergen Lösungspotenziale, um klimaschädliche Emissionen deutlich zu
reduzieren. Vor allem aber erfordern sie neue Forschungsallianzen. Hier
schreitet die Hochschule Hannover jetzt voran.

Die HsH, seinerzeit Partner für die sozialwissenschaftliche und technische
Begleitforschung des Projekts „eRad in Freizeit und Tourismus in Rahmen
des „Schaufensters Elektromobilität“ und Betreiber des daraus erwachsenen
Pedelec-Cafés, hat Ende Oktober das Institut für Konstruktionselemente,
Mechatronik und Elektromobilität  (IKME) gegründet. Ziel ist, die
Elektromobilität durch die Verzahnung der unterschiedlichen Disziplinen
nachhaltig voranzubringen. Angesiedelt ist das Institut am Standort
Bismarckstraße. Acht Professorinnen und Professoren der Fakultäten I –
Elektro – und Informationstechnik  – und II –Maschinenbau und
Bioverfahrenstechnik – forschen mit insgesamt 22 Mitarbeitenden daran, die
Antriebs- und Regelungstechnik als elementarer Bestandteil der E-Mobilität
weiter zu optimieren und neue Fertigungswege aufzuzeigen.

Geleitet wird das Institut von Prof. Dr.-Ing. Lars-Oliver Gusig, der
seinen Forschungsschwerpunkt auf der Skalierbarkeit mobiler mikro-BHKWs
gelegt hat – auch mit der Fragestellung: Können mobile BHKWs  als on-bord-
Lösung die Reichweite von Elektroautos steigern? Die Ergebnisse sollen
zunächst theoretisch, dann auch konstruktiv übertragen und die
Praxistauglichkeit exemplarisch für die Automobilindustrie an einem
Prototypen überprüft werden. Blockheizkraftwerke erzeugen über das Prinzip
der Kraft-Wärme-Kopplung thermische und elektrische Energie mit einem
hohen Wirkungsgrad. Ebenfalls im Forschungsfokus stehen das induktive
Laden und die Wasserstofftechnologie.

Neben der Ermittlung der Einsatzgrenzen unterschiedlicher
Antriebstechnologien soll im IKME eine geeignete Abstimmung der
Systemkomponenten zur optimalen Energieeffizienz gefunden werden. Dafür
stehen 1200 qm an Laborfläche zur Verfügung – darunter auch eine „KFZ-
Werkstatt“, wo Prototypen gebaut und „Verbrenner“ umgerüstet werden
können. „Gerade aktuell haben wir den Umbau einen VW Bulli T3
abgeschlossen. Das Fahrzeug wurde uns gestellt, die Komponenten geliefert.
Fünf Maschinenbaustudenten  haben das Fahrzeug umgerüstet und dabei den
Fokus auf die größtmögliche Effizienz gelegt“, sagt Gusig, den vor allem
Fragen nach Fahrprofil und Fahrzyklen umtreiben, für die er Szenarien
entwickelt.

„Reichweite erkauft man sich heute noch teuer durch größere Akkupacks. Das
treibt den Fahrzeugpreis in die Höhe und konterkariert den
Nachhaltigkeitsgedanken. Aber Nachhaltigkeit ist das zentrale Thema, was
uns antreibt“, sagt der 47-Jährge. Seine Sicht der Dinge: Wer mit seinem
Auto im Alltag nicht mehr als 50 Kilometer fährt, ist mit den aktuellen
Elektroautos bestens bedient, und muss nicht 500 Kilometer Reichweite
haben. Wenn man dann mal eine längere Strecke fahren möchte, wechselt man
das Verkehrsmittel und fährt Bahn. Wer in Hannover City kurze Wege
zurücklegen will, ist beispielsweise mit dem Pedelec deutlich schneller
unterwegs als mit dem Auto und hat keine Parkplatzprobleme. „Einfach
häufiger mal umsteigen“, empfiehlt Gusig. Denn das Nutzungsverhalten und
die Bereitschaft zur Multimobilität sind auch maßgeblich für die Forschung
rund um die Mobilität der Zukunft.

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