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Auto/Motor

ADAC kritisiert Dobrindts Maut-Pläne

ADACDer ADAC hat massive Kritik an den aktuellen Plänen von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) für eine Pkw-Maut auf deutschen Autobahnen geübt. "Das wichtigste Ziel der geplanten Maut, Mehreinnahmen für den Erhalt und Ausbau unserer Straßen zu erzielen, wird verfehlt", sagte ADAC-Vizepräsident Ulrich Klaus Becker der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Eine Studie des Verkehrswissenschaftlers Ralf Ratzenberger im Auftrag des ADAC habe gezeigt, "dass von ausländischen Pkw-Fahrern bei einer Autobahnmaut jährliche Bruttoeinnahmen von lediglich 262 Millionen Euro zu erwarten wären", sagte Becker. "Da gleichzeitig für die Erhebung und Verwaltung der Maut Kosten in Höhe von insgesamt etwa 300 Millionen Euro jährlich anfallen, bleibt unter dem Strich nichts übrig".

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Pkw-Maut nur auf Autobahnen

AutobahnDer nordrhein-westfälische CDU-Verkehrspolitiker Oliver Wittke hat an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) appelliert, die geplante Pkw-Maut ausschließlich auf den Autobahnen einzuführen. "Ich gehe davon aus, dass Minister Dobrindt die Maut nur für Autobahnen und nicht auch für andere Straßen einführen möchte", sagte Wittke der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Bundesstraßen müssten ausgenommen sein.

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15 % weniger Verkehrstote im August 2014

Unfall276 Menschen verloren in Deutschland im August 2014 im Straßenverkehr ihr Leben. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren das 47 Personen oder 14,6 % weniger als im August 2013. Mit rund 33 300 Personen wurden auch weniger Menschen verletzt als im Vorjahresmonat (- 11,3 %). Das im Vergleich zum Vorjahr schlechte Wetter im August 2014 dürfte zu dieser Entwicklung beigetragen haben.

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Günstige Kindersitze im Test: Mehr als die Hälfte erhält ''mangelhaft''

Kindersitze im TestEltern, die günstige Kindersitze suchen, finden diese massenhaft und gut beworben im Internet. Oft sind es wenig bekannte Marken und dennoch werden sie auf den Online-Plattformen mit einem "optimalen Seitenaufprallschutz" angekündigt. Ob Sitze unter 70 Euro tatsächlich sicher sind, haben ADAC und Stiftung Warentest bei zehn in Deutschland erhältlichen Modellen im Rahmen einer Stichprobe gestestet. Das Ergebnis ist erschreckend: Sechs der zehn überprüften Produkte erhalten das ADAC Urteil "mangelhaft". Bei drei Sitzen sind die Rückenlehnen beim Crashtest regelrecht gerissen, Gurte aus der Haltung gebrochen oder die Schadstoffbelastung war sehr hoch. Diese verheerenden Ausreißer überraschten selbst die ADAC Tester. Generell waren die Schadstoffwerte höher als in den Tests der Vorjahre. Weil Sitze, die in der Vergangenheit als "mangelhaft" bewertet wurden, inzwischen unter neuem Namen auftauchen, sollten Eltern Angaben im Versandhandel hinterfragen und nur als empfehlenswert getestete Produkte nutzen. Diese können durchaus preiswert sein.

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