ADAC kritisiert Dobrindts Maut-Pläne
Der ADAC hat massive Kritik an den aktuellen Plänen von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) für eine Pkw-Maut auf deutschen Autobahnen geübt. "Das wichtigste Ziel der geplanten Maut, Mehreinnahmen für den Erhalt und Ausbau unserer Straßen zu erzielen, wird verfehlt", sagte ADAC-Vizepräsident Ulrich Klaus Becker der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Eine Studie des Verkehrswissenschaftlers Ralf Ratzenberger im Auftrag des ADAC habe gezeigt, "dass von ausländischen Pkw-Fahrern bei einer Autobahnmaut jährliche Bruttoeinnahmen von lediglich 262 Millionen Euro zu erwarten wären", sagte Becker. "Da gleichzeitig für die Erhebung und Verwaltung der Maut Kosten in Höhe von insgesamt etwa 300 Millionen Euro jährlich anfallen, bleibt unter dem Strich nichts übrig".
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276 Menschen verloren in Deutschland im August 2014 im Straßenverkehr ihr Leben. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren das 47 Personen oder 14,6 % weniger als im August 2013. Mit rund 33 300 Personen wurden auch weniger Menschen verletzt als im Vorjahresmonat (- 11,3 %). Das im Vergleich zum Vorjahr schlechte Wetter im August 2014 dürfte zu dieser Entwicklung beigetragen haben.