Audi, Mercedes und BMW manipulieren Spritverbrauchsangaben am dreistesten - Bis zu 50 Prozent Mehrverbrauch
Forschungsbericht des ICCT: Abweichungen zwischen offiziellen Verbrauchsangaben und Realverbrauch steigen auf durchschnittlich 38 Prozent. Das für die Kontrollen der Herstellerangaben zuständige Verkehrsministerium verweigert weiterhin Nachprüfungen - Autokäufer pro Fahrzeug mit Mehrkosten von durchschnittlich mehreren tausend Euro belastet - DUH plant Musterklagen gegen behördlich tolerierte Verbrauchertäuschung
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Autos verbrauchen in der Realität mehr als die Hersteller angeben. Der reale Verbrauch liegt inzwischen um ein Drittel höher als von den Herstellern angegeben. Das belegt eine neue Studie des Forschungsinstituts ICCT. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert die Bundesregierung auf, für realistische Angaben zum Kraftstoffverbrauch von Autos zu sorgen „Wir brauchen behördliche Nachtests, wie sie bei Elektrogeräten längst schon Standard sind. Das Testverfahren muss aus den Testlaboren auf die Straßen verlagert werden“, sagt Klaus Müller, Vorstand des vzbv.