Ein Trödelmarkt findet am Sonntag, 24. September, von 10 bis 16 Uhr im Innenhof der SBO Senioreneinrichtung „Haus an der Krachtstraße“ statt. Dort können Besucher Trödel erwerben, herumstöbern und das ein oder andere Schnäppchen machen. Bei 20 Trödelständen ist bestimmt für jeden etwas dabei. Wer sich einfach nur mit anderen treffen und klönen möchte, ist ebenfalls herzlich willkommen. So bietet die Cafeteria verschiedene Kaffeevariationen, Kaltgetränke, belegte Brötchen und frische Waffeln an. Darüber hinaus öffnet um 11 Uhr der Grillstand. Hier gibt es Bratwurst im Brötchen für 2 Euro.
Die Thrombose gehört zu einer der gefürchtetsten Gefäßerkrankungen, die erhebliche Folgen haben kann. Nicht nur eine bedrohliche Lungenembolie kann infolge eines Gefäßverschlusses auftreten, auch Schlaganfälle und Herzinfarkte gehören zu den Risiken. Unterschätzt und vernachlässigt werden Folgeerscheinungen, die nicht schon während der Thrombose auftreten. Welche das sind und wie sie auch nach einem Gefäßverschluss noch effektiv behandelt werden können, wird hier genauer erklärt.
Das postthrombotische Syndrom – die große Unbekannte der Medizin
Eine Thrombose erfordert schnelle medizinische Hilfe und kann bei rechtzeitiger Erkennung in vielen Fällen erfolgreich aufgelöst werden. Sobald die Gefahr nicht mehr gegeben ist, werden Patienten nach Hause entlassen. Gab es eine direkte Ursache, wird eine Therapie zur Bekämpfung oder Linderung eingeleitet. Was aber ist, wenn trotz aufgelöstem Blutgerinnsel noch immer Schmerzen bestehen? In diesem Fall kann ein postthrombotisches Syndrom schuld an den Beschwerden sein. Insbesondere bei Patienten, deren tiefe Beinvenenthrombose nicht direkt erkannt wurde, kann es zu nachfolgenden Symptomen kommen:
Schmerzen im betroffenen Bein, die sich unter Belastung verschlimmern
Sichtbare Venen am Rand des Fußes und des Knöchels
Verhärtungen einzelner Hautareale
Juckende und offene Stellen bis hin zur Bildung von Ekzemen
Die Anzeichen für das PTS sind so vielfältig, dass die Diagnose oft verzögert gestellt wird. Bemerken Patienten einen vergrößerten Umfang des betroffenen Beines oder Schwellungen, die trotz aufgelöstem Gerinnsel nicht zurückgehen, ist medizinische Hilfe nötig.
PTS und die mögliche Therapie – lässt sich die Thrombosefolge heilen?
Die Anzahl der von Thrombose betroffenen Patienten ist in den letzten 20 Jahren deutlich gesunken, was unter anderem an einer gezielteren Behandlung von Risikofaktoren liegt. Kommt es aber doch zu einem Blutgerinnsel, muss es so schnell wie möglich aufgelöst werden. Ist die Therapie abgeschlossen, versuchen Mediziner den Ursachen auf die Spur zu kommen. War es eine typische Nebenerscheinung eines Langstreckenflugs oder gehört eine Grunderkrankung zu den Auslösern? Letzteres kann auch eine Rolle spielen, wenn sich nach ausgeheilter Thrombose plötzlich ein PTS bildet. Sofern die zugrundeliegende Krankheit nicht behandelt wurde, ist auch die Reduktion der Beschwerden nur schwer möglich.
Die gute Nachricht ist, dass sich die Auswirkungen des PTS in den meisten Fällen lindern lassen. Dabei spielt Bewegung eine wichtige Rolle. Durch regelmäßiges Gehen wird Druck auf die Venen ausgeübt. Dadurch kann das Blut leichter durch das Bein fließen und der Bildung neuer Gerinnsel wird vorgebeugt. Zu vermeiden sind langes Sitzen und Stehen, denn hier drohen Blutstaus, die den Schmerz verstärken können.
Unterstützung erhalten Betroffene bei fachspezifischen Zentren, die Behandlungen wie Lymphdrainage, die Anpassung von Kompressionsstrümpfen und Bewegungstherapien ermöglichen. Da das eigene Lebensgefühl maßgeblich von der Gesundheit abhängt, ist es für Patienten wichtig, die Symptome des PTS nicht einfach klaglos hinzunehmen. Ödeme in den Beinen werden am häufigsten vernachlässigt und als „unveränderbar“ abgewunken. Tatsächlich gibt es in den allermeisten Fällen eine Option, die Beschwerden nach der Thrombose zumindest zu reduzieren.
Was Patienten selbst tun können, um das PTS zu reduzieren
Die Genesung nach einer tiefen Beinvenenthrombose hängt zu großen Teilen vom Patienten selbst ab. Seitens der Medizin wird mit Blutverdünnern gearbeitet, die eine weitere Bildung eines Gerinnsels verhindern sollen. Die Einnahme kann vorübergehend oder dauerhaft verordnet werden. Betroffene selbst profitieren davon, wenn sie ihren Lebensstil verändern. Besteht Übergewicht oder raucht der erkrankte Patient, ist eine Optimierung dieser Faktoren wichtig. Kommt es nach einer Thrombose zu Beschwerden, die den obigen Symptomen entsprechen, ist die Rücksprache mit einem Fachzentrum wichtig. Je früher die Auswirkungen und Folgen behandelt werden, desto stärker sind die positiven Effekte.
Ein bis zwei Schülerinnen und Schüler pro Klasse an Depression erkrankt / kostenfreie Unterrichtsmaterialien für Lehrkräfte
Leipzig/ Frankfurt am Main 18. September 2023 – Anlässlich des Weltkindertages am Mittwoch (20. September) macht die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention gemeinsam mit FIDEO auf den großen Aufklärungsbedarf über Depression an Schulen aufmerksam. Depression gehört zu den häufigsten psychischen Erkrankungen bei Jugendlichen. Etwa 6 Prozent aller Jugendlichen erkranken an einer Depression. Das sind im Schnitt ein bis zwei Schülerinnen und Schüler pro Klasse. „Fast jeder Mensch wird im Laufe seines Lebens mit Depression in Berührung kommen – sei es durch eine eigene Erkrankung oder als Angehöriger im Familien- oder Freundeskreis. Wegen dieser Häufigkeit und Schwere der Erkrankung gehört das Thema Depression in die Lehrpläne von Schulen, ähnlich wie Suchterkrankungen“, fordert Prof. Ulrich Hegerl, Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention. Der Netzwerkpartner der Stiftung Deutsche Depressionshilfe FIDEO (eine Austauschplattform zu Depression bei jungen Menschen) bietet eine neue kostenfreie "Schulbox Depression" an, die Lehrkräfte bei der Gestaltung einer Unterrichtseinheit zum Thema unterstützt. An die Jugendlichen selbst richtet sich das Video-Tutorial „Alles Gut?!“ der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention. In fünf kurzen Videoclips erhalten Jugendliche unter www.deutsche-depressionshilfe.de/alles-gut die wichtigsten Basisinformationen über die Erkrankung.
Depression als Unterrichtsthema: kostenlose FIDEO Schulbox Depression für Lehrkräfte
FIDEO bietet ab sofort eine kostenlose „Schulbox Depression“ für den Einsatz im Unterricht an. Die Schulbox enthält Materialien (z.B. Übungen, Handouts, Flyer, Plakat für das Klassenzimmer) für die Gestaltung einer Unterrichtseinheit zum Thema Depression ab der 7. Klasse. In einem Themenheft finden Lehrkräfte Basisinformationen mit Fakten zur Erkrankung. Sie erfahren mehr über die Folgen der Depression für Betroffene und welche Hilfsmöglichkeiten es gibt. Interessierte Pädagoginnen und Pädagogen können hier die "Schulbox Depression" bestellen und auf umfangreiche Online-Materialien zugreifen: www.fideo.de/schule. Finanziert wurde die Schulbox im Rahmen der Selbsthilfeförderung nach § 20 h Sozialgesetzbuch V durch die Barmer.
Für Schülerinnen und Schüler: Online-Tutorial „Alles Gut?!“ klärt über Depression auf
Schülerinnen und Schüler können sich auch unabhängig vom Unterricht über Depression informieren: In fünf kurzen Videoclips erhalten Jugendliche unter www.deutsche-depressionshilfe.de/alles-gut die wichtigsten Basisinformationen über die Erkrankung. In den Videos erklärt Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Martin Holtmann für Jugendliche verständlich die Grundlagen der Depression. Darüber hinaus teilen Betroffene ihre persönlichen Erfahrungen und machen die Erkrankung so greifbar. Zu Wort kommen u.a. die 19-jährige Antonia und die ein Jahr jüngere Katharina aus dem Jugendbeirat der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention. Speziell für den Einsatz in Schulstunden ist aus den Clips außerdem ein 12-minütiger Unterrichtsfilm entstanden. Möglich wurde dieses Aufklärungsprojekt für Schülerinnen und Schüler durch eine Förderung des „Cathy-Hummels-Programms“.
Online-Fortbildung für Lehrkräfte zu Depression für 2024 geplant
Darüber hinaus entsteht aktuell eine Online-Fortbildung für Lehrkräfte. Oft bemerken Lehrkräfte Konzentrationsschwierigkeiten, müde Augen oder Stimmungsveränderungen bei Schülerinnen und Schülern. Sie sind jedoch unsicher, ob und wie sie betroffene Jugendliche ansprechen sollen und wie sie helfen können. Aktuell sind Fortbildungsangebote zu diesem Thema in den einzelnen Bundesländern rar oder nur unzureichend auf den Bereich „Depression & Suizidalität“ ausgerichtet. Die Veröffentlichung der von Tribute to Bambi geförderten Fortbildung für Lehrkräfte ist für 2024 geplant.