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Lifestyle

Schweiz: Fulminante Premiere des Verenaspiels in Zurzach, besucht von Irène Hubschmid

Das Kirchlibuck ist ein magischer Ort mit einer jahrhundertealten Geschichte. Auf dem «Chilebückli», wie der Spielort von der Bevölkerung liebevoll genannt wird, befinden sich eine Burgkapelle sowie die Reste eines römischen Kastells.

 

Grundsätzliche Informationen betreffend Verena

Die heilige Verena (* um 260 n. Chr.; † um 320 in Zurzach) gehört zu den meistverehrten Heiligen des ehemaligen Bistums Konstanz. Sie soll aus Theben am oberen Nil in Ägypten stammen und ist in Bad Zurzach (Tenedo) in der Krypta des Verenamünsters beigesetzt. Sie wird heute noch als Heilerin verehrt. Am 1. September wird ihr Gedenktag gefeiert.

Die Heilige Verena – eine spannende und aktuelle Figur
Die Beschäftigung mit einer Heiligen ist uninteressant, denkt sich wohl der moderne Mensch. Doch die aus Ägypten stammende Verena ist eine schillernde und facettenreiche Figur.

Tradition trifft Moderne
Verena ist in der Region sehr präsent, sie ist eine «Volksheilige». Schon mehrmals wurde Verena in der Vergangenheit in Bad Zurzach in Theaterstücken dargestellt. Wir möchten diese Tradition auf eine moderne Weise weiterführen.

 

VERENA

ein modernes Mirakelspiel im Freilichttheater in Bad Zurzach/ AG

Eine Uraufführung nach einem Stück von Hannes Glarner.

Der Ausflug nach Zurzach hatte sich wirklich gelohnt, nicht nur des schmucken Städtchens wegen, sondern besonders wegen des sehr aktuellen Theaterstücks, inszeniert vom Aargauer Regisseur Hannes Leo Meier. Mit 40 “theatervergifteten” Laiendarstellern aus dem „Flecken“ Bad Zurzach und Umgebung. Der versierte Regisseur hatte die Darsteller, von den Fünftklässlern bis zum 75-jährigen Theaterbegeisterten, im Griff. Die abwechslungsreich von Rafael Baier arrangierten Musikeinlagen klangen wunderbar. Die drei Musiker, Arian De Raeymaecker, Marcio de Sousa, Nicolas Indlekofer, zeigten ihr vielseitiges Können an Gitarre, Schlagzeug, Vibraphon, Perkussion, Trompete, Flügelhorn, Blockflöte, Dudelsack und Synthesizer. Die Sängerin Viviane Hasler verkörperte die Verena. Verena, eine aus Ägypten stammende Frau, die zur Zurzacher Lokalheiligen wurde, hat uns auch heute noch etwas zu sagen. Über das Fremdsein und den Umgang mit einem harten Schicksal. Und ob der Glauben tatsächlich Berge versetzen kann. Das Spiel zeigt auf zwei Zeitebenen das Ringen um Schuld und Unschuld, um Glauben und Aberglauben.

Regisseur Meier will nicht die Geschichte der heiligen Verena erzählen. «Wir wollen im Theater der Frage nachgehen, was eine Heilige heute noch für eine Bedeutung hat in der Gesellschaft und was heilig eigentlich bedeutet.» Die Heilige Verena spielt im modernen Stück nur eine Nebenrolle. Sie tritt lediglich als Sängerin in Erscheinung.

Das Stück wird auf einer Naturplattform am Rhein aufgeführt, dem so genannten Chilebückli. Ein geschichtsträchtiger Ort mit den Ruinen eines Römerkastells und einer Kapelle.

Für das magische, in seiner Einfachheit sehr schöne Bühnenbild ist Claudia Tolusso verantwortlich.

Die fulminante Inszenierung und die superben Leistungen der Protagonisten honorierten die Zuschauer mit minutenlangem Applaus.

 

Alle Frauen mit Namen Verena, die am 1 September das Verenaspiel besuchen, werden auf dem Chilebückli mit einem Glas Prosecco willkommen geheissen. Beim Apéro um 19:30 Uhr erfahren sie mehr über das Leben ihrer Namensvetterin.

 

Text:  www.irenehubschmid.ch

Fotos und Bildergalerie: http://www.verenaspiel.ch/medien/media-2014/

Weitere Infos und Spieldaten: http://www.verenaspiel.ch/tickets/spieldaten-und-preise/

Kleiner Trailer Von Tele1 des Verenaspiels über diesen Link:

http://www.telem1.ch/de/overlayplayer—0–0–0–T000381991.html

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Sport-BH: Schicke neue Modelle stützen das empfindliche Brustgewebe

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Schweiz: Klosterspiele Wettingen “Viel Lärm um nichts”, Première besucht von Irène Hubschmid

Grandioses Bühnenbild im Klosterhof Wettingen

 

 

Komödie von William Shakespeare (1564-1616) im Klosterhof in Wettingen/AG.

Englischer Originaltitel: “Much ado about nothing”!

Im Innenhof vom Klosterhof Wettingen fand trotz unsicherem Wetter am Dienstag, den 8. Juli 2014 der Openairtheaterspass von Shakespeare statt. Die Inszenierung wird noch bis zum 7. August 2014 zu sehen sein.

 

Rezension:

Die professionellen Akteurinnen zeigten viel Spass und Einsatz beim gekonnten Umsetzen der Komödie. Bei Shakespeare gibt es immer wieder jene Momente, da wir nicht mehr wissen, ob wir uns in einer Tragödie oder in einer Komödie befinden, Szenen, in denen die Tragödie sich über die Komödie wölbt und die Komödie aus dem Grauen herauslacht. Zitat von Peter Kümmel. Das passt zur dieser Inszenierung. Es war einfach von allem etwas im Spiel vorhanden. Wie im Leben! Liebe, Tod, übertriebene, komische, sanfte, tragische, schöne, improvisierte, erotische, gruslige Momente. Begleitet von der unterhaltsamen Musik vorgetragen vom Franzosen Gabriel Cazes und entzückendem Kinderchor.

Das Publikum wurde animiert den Wald zu spielen und sich von einer Seite auf die andere zu setzten und zwar die Frauen getrennt von den Männern. Die Anwesenden machten amüsiert mit, trotz Pelerinen.

Nebenbei: Leonato erwähnte mehrmals statt Klosterspiele, Wasserspiele.

Auf den Nenner gebracht: ein Ausflug nach Wettingen zu „ Viel Lärm um nichts“ lohnt sich auf jeden Fall, selbst bei Nieselregen und relativ kühlen Temperaturen ein eindrückliches Erlebnis.

Eine Liste aller Mitwirkenden finden Sie über diesen Link:

http://www.klosterspiele.ch/web/pages/2014/das-theater/mitwirkende.php

Eine Fotodiashow der Mitwirkenden über diesen Link:

http://fotogalerien.wordpress.com/2014/07/10/klosterspiele-wettingen-fotodiashow-der-mitwirkenden/

Fotos der Aufführung finden Sie hier:

http://www.klosterspiele.ch/web/pages/2014/medien/fotos.php

Text: www.irenehubschmid.ch

Fotos: www.klosterspiele.ch

Homepages der andern Kolumnisten: www.marvinmueller.ch www.leonardwuest.ch

www.gabrielabucher.ch  www.erwingabriel.ch Paul Ott:www.literatur.li

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Tattoos sind eine Aufforderung zur Kommunikation

TattooMehr als jeder fünfte junge Erwachsene in Deutschland trägt einer aktuellen Studie der Uni Bochum zufolge ein Tattoo. Das sind insgesamt rund 6,3 Millionen Menschen und die Tendenz ist weiter steigend. Dabei sind Tätowierung längst keine Männer-Domäne mehr - auch Frauen tragen sie immer öfter und senden damit Signale "zur Kommunikation", wie der Diplom-Psychologe Dirk Hofmeister von der Uni Leipzig in der neuen Ausgabe des Männer-Lifestylemagazins "Men's Health" erklärt. "Befragungen zeigen die Tendenz, dass Frauen mit größeren Tätowierungen sich weniger Konventionen unterwerfen", sagt der Psychologe.

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