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Stadt Bochum Infos:Viktoria Karree: Neues Quartier zum Wohnen, Einkaufen und Ausgehen stärkt Bochum

Viktoria Karree Husemannplatz
Viktoria Karree Husemannplatz
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Viktoria Karree Husemannplatz
Viktoria Karree Husemannplatz

In Bochum macht Einkaufen, Ausgehen und Verweilen bald noch mehr Spaß: Am Husemannplatz entsteht mit dem Viktoria Karree ein neues Quartier, in dem sich neben Geschäften, Gastronomien und Büros auch ein Hotel und ein Fitnessstudio ansiedeln wollen. Offen und einladend soll es über den Husemannplatz an die Kortumstraße – Bochums 1A-Lage – anschließen und das Warenangebot in der Innenstadt ergänzen. Der Rat traf jetzt (26. April) die dafür nötigen Entscheidungen mit breitem Konsens, darunter auch den Ankauf des ehemaligen Post- und heutigen Telekom-Gebäudes. Es soll der neue Standort für die Stadtbücherei und die Volkshochschule werden und sich zu einem „Haus des Wissens“ wandeln. Im Erdgeschoss und überdachten Innenhof soll die von vielen Bürgerinnen und Bürgern gewünschte Markthalle für frische Lebensmittel entstehen. All dies nur wenige Meter von dem künftigen Viktoria Karree entfernt.

 

Jedes der neu entstehenden Geschäfte im Erdgeschoss des Viktoria Karrees wird von außen und über einen eigenen Eingang erreichbar sein. Damit hat sich die Stadt ganz bewusst gegen ein „geschlossenes“ Shopping-Center entschieden. Sie setzt mit dem Entwurf des Investors – der Hanseatischen Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft (HBB) – auf einen baulich geöffneten Erweiterungskomplex für die City. 24 Stunden können Besucherinnen und Besucher an den Geschäften vorbeiflanieren und durch das Viktoria Karree zur Junggesellenstraße schlendern oder in einer der Gastronomien einkehren. Nah zum Rathaus und fußläufig zum Bahnhof soll es ein weiterer Anziehungspunkt der beliebten Bochumer Innenstadt werden.

 

Seit mehr als zehn Jahren wird in Bochum über eine der bedeutendsten Zukunftsfragen der Stadt diskutiert, beraten, begutachtet und gestritten: die Entwicklung der Innenstadt. Die Erwartungen der Einzelhändler und Investoren, ebenso wie die der Bürgerinnen und Bürger sind sehr hoch. Der Rat der Stadt Bochum hat im November 2017 mehrheitlich die Entscheidung getroffen, den grundsätzlich eingeschlagenen Weg weiterzugehen, die Innenstadt als Ganzes weiterzuentwickeln. Seitdem ist es gelungen, in den unterschiedlichen Bereichen der Viktoriastraße entscheidende Weichenstellungen vorzunehmen.

 

In seiner Sitzung am 26. April hat der Bochumer Stadtrat nun über die weitere Entwicklung entlang der Viktoriastraße entschieden, insbesondere über den Erwerb des Telekom-Blocks gegenüber dem Rathaus und über den Entwurf für das Viktoria Karree, das am Standort des ehemaligen Amts- und Landgerichts am Husemannplatz entstehen kann. Diese Beschlüsse sind mit der Frage nach der Zukunft des Bildungs- und Verwaltungszentrums (BVZ) neben dem Rathaus verknüpft. Es besteht nun die Chance, die Achse vom BVZ über den alten Justizkomplex und das Landesbehördenhaus bis zum Musikforum neu zu gestalten und die Innenstadt ganzheitlich durch einen spannenden Nutzungsmix aus Wohnen, Dienstleistung, Einzelhandel, Markthalle und Gastronomie zu ergänzen und so langfristig aufzuwerten. „Das ist eine historische Chance“, verdeutlichte Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke. „Der Beschluss bedeutet mehr Urbanität für Bochum und bringt uns einen starken Schub nach vorne.“ Er sei die Antwort auf das veränderte Nutzungs- und Einkaufsverhalten in Zeiten der Digitalisierung.

 

Zu dem gewichtigen und durchaus komplexen Bauvorhaben gibt es umfangreiche Vorlagen, Mitteilungen, Pläne, Gutachten und Kalkulationen. Die häufigsten Fragen und Antworten (FAQ) zu den einzelnen Themenbereichen hat die Stadt Bochum auf ihren Internet-Seiten unter dem Link www.bochum.de/innenstadtentwicklung gebündelt; sie geben einen Überblick über die Neuausrichtung der Bochumer Innenstadt.