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Stadt Bochum Infos:Volkshochschule bietet kostenfreien Infoabend zum Thema „Fake News“

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Die Volkshochschule (VHS) Bochum bietet am Montag, 14. Mai, von 18 bis 20 Uhr im Clubraum der VHS, Bildungs- und Verwaltungszentrum, Gustav-Heinemann 2–6, einen kostenfreien Infoabend mit Vortrag zum Thema „Fake News“. Interessierte können sich für den Kurs Nummer 55000 bei der VHS-Hotline unter 02 34 / 910 – 15 55 anmelden.

 

In den sozialen Medien verbreiten sich Falschinformationen und Gerüchte oft rasend schnell. Dadurch wird es schwieriger, echte und erfundene Nachrichten im Internet zu unterscheiden. Was versteckt sich hinter dem Phänomen Fake News? Welche Tipps und Tricks gibt es, um nicht darauf hereinzufallen? Welche Methoden nutzen Journalisten, die in den Redaktionen als professionelle Fakten-Checker arbeiten? Und wie kann sich die Stadtgesellschaft vor Desinformation und Beeinflussungen schützen? Diese und weitere Fragen beantworten Journalisten der „Reporterfabrik“, die nach ihrem Vortrag dem Publikum für Rückfragen und Anregungen zur Verfügung stehen.

 

Die Referenten sind:

Matthias Langrock ist stellvertretender Chef der Stadtredaktion Dortmund und Mitglied der Chefredaktion der Ruhr Nachrichten. Seine Redaktion hat erlebt, wie die eigene Arbeit im Netz von Rechtspopulisten aufgegriffen und zu „Fake News“ verarbeitet wurde, um gegen Geflüchtete zu hetzen. Seit einiger Zeit spricht er auch auf Veranstaltungen über „Fake News“ und wie die Gesellschaft mit dem Phänomen umgehen kann.

 

Jacques Pezet kennt die deutsch-französische „Fake-News“-Welt sehr gut. Der Fakten-Checker arbeitet bei CORRECTIV und der französischen Zeitung „Libération“, deckt fast täglich Falschnachrichten auf und korrigiert diese. Egal ob Bilder oder Videos verifizieren, Quellen prüfen oder Websites einorden – Jacques kennt alle Tools zum Fakten-Check, die er in Workshops und auch beim Lokaltermin mit Bürgerinnen und Bürgern teilt.

 

Der Abend ist Teil der bundesweiten Veranstaltungsreihe „Reporterfabrik Lokaltermin“, die von der Robert Bosch Stiftung gefördert wird. Er wird vom gemeinnützigen Recherchezentrum CORRECTIV in Kooperation mit der Volkshochschule Bochum angeboten.