Stadt Dortmund Infos:Sachstandsbericht zur Drogenproblematik im öffentlichen Raum
Der Verwaltungsvorstand hat heute den aktuellen Sachstandsbericht zur Drogenproblematik im öffentlichen Raum aus ordnungspolitischer Sicht zur Kenntnis genommen. Bei diesem Bericht handelt es sich um eine eingeschränkte Beschreibung der Sachlage. Der Besitz, der Handel oder das Einnehmen von Drogen sind Straftaten und fallen damit ebenso wie die Verhütung und Bekämpfung von Drogendelikten in die Zuständigkeit von Staatsanwaltschaft und Polizei.
Die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter treffen im öffentlichen Raum stadtweit auf illegalen Drogenkonsum. In den Dortmunder Außenbezirken beschränken sich die Einsätze meistens auf störende Ansammlungen von Jugendlichen, die beim Konsum sogenannter weicher Drogen wie Haschisch und Marihuana erwischt werden. Anders verhält es sich in der Dortmunder Innenstadt und der Nordstadt. Die Hilfeeinrichtungen, wie z. B. das Cafe Kick und der Drogenkonsumraum, ziehen suchtkranke Menschen an und so auch Dealer, die im Umfeld ihre Geschäfte abwickeln möchten. Auch in der Dortmunder Nordstadt haben die Einsatzkräfte regelmäßig mit Drogenabhängigen und Kleindealern zu tun. Letzteres bestätigen auch interne Statistiken des Kommunalen Ordnungsdienstes, wonach im Jahr 2016 rund 72 Prozent und im Jahr 2017 rund 85 Prozent der genannten Verstöße in der Dortmunder Nordstadt festgestellt wurden.
Schwerpunkteinsatz im Sommer 2017
Die Task Force Nordstadt hat im Nahbereich rund um die besonders belastete Achse Nordmarkt/Mallinckrodtstr./
