Stadt Bochum Infos:„Verwaltungsvorstand vor Ort“ unterwegs in Wattenscheid
Die Vorstandsmitglieder der Bochumer Stadtverwaltung haben sich am Dienstag, 8. Mai, ein Bild von der Entwicklung in Wattenscheid gemacht. Bezirksbürgermeister Manfred Molszich informierte Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und die Dezernentinnen und Dezernenten über laufende Projekte, aktuelle Probleme und offene Fragen. Stationen der mehrstündigen Tour durch den Stadtteil waren unter anderem der eingerüstete Förderturm der Zeche Holland, die Gertrudisschule und die Baustelle des Abenteuerspielplatzes an der Hüller Straße.
„Nun werden die Bemühungen, die Entwicklung Wattenscheids voranzutreiben, auch sichtbar“, so Thomas Eiskirch im Anschluss, „da passiert jetzt richtig was.“ Viele Projekte träten nun aus dem Planungsstatus in die Umsetzung ein: „Jetzt kommen die Bagger“, so der Oberbürgermeister.
Ein Beispiel sei das erfolgreiche Programm zur Fassadensanierung, das die Bürgerinnen und Bürger sehr gut annähmen. Eine Million Euro seien schon in die Verschönerungsmaßnahme geflossen, was einer Fassadenfläche von 15.000 Quadratmetern entspreche. Ein weiteres Beispiel sei die Neugestaltung des August-Bebel-Platzes. „Wir wollen der Politik bis Ende des Jahres einen Vorschlag für das zukünftige Aussehen des Platzes machen“, so Eiskirch. Und auch im Kleinen geht es in Wattenscheid vorwärts: Der von vielen älteren Menschen gewünschte Handlauf im Zuschauerbereich der Wattenscheider Freilichtbühne soll bis zum August fertig sein. Scheitern könne dies höchstens daran, dass sich angesichts der guten konjunkturellen Lage derzeit kein Handwerksbetrieb fände, der diesen Auftrag kurzfristig noch dazwischenschieben könne.
Der Oberbürgermeister kündigte außerdem an, dass in diesem Jahr in Wattenscheid 140 neue Kita-Plätze entstehen werden, im kommenden Jahr weitere 180: „Das ist eine echte Hausnummer.“ Am 29. Juni findet die offizielle Eröffnung der neuen Höntroper Kindertagesstätte am Ginsterweg statt.
Auch bei den ehemaligen Schulgebäuden tut sich was: So solle die ehemalige Schule an der Ruhrstraße noch in diesem Jahr verkauft werden. Außerdem werde auch für das Gebäude an der Bertramstraße eine Lösung noch bis Jahresende angestrebt.
