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Stadt Duisburg Infos: Initiative "AufRecht bestehen Duisburg" zum Thema "Jobcenter-Sanktionen"

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Sanktionen abschaffen!
„Das Duisburger Jobcenter vermeldet einen Rückgang der Sanktionen gegen Hartz4-
Betroffene. Davon kann aber leider nicht die Rede sein. Tatsächlich sind sie seit 2012
von knapp 12.000 auf über 17.000 gestiegen. Duisburg nimmt die klare Spitzenposition
in NRW ein“ sagt Detlef Hertz, Sprecher der Initiative ´AufRecht bestehen´. „Sanktionen
unterhalb des ohnehin schon auch laut Paritätischem Wohlfahrtsverband zu niedrigen
Regelsatzes sind grundsätzlich zu verurteilen und widersprechen auch nach Ansicht von
Sozialgerichten der Verfassung Deutschlands“ so Hertz weiter.
„Dass sich das Duisburger Jobcenter überhaupt zu einer Veröffentlichung seiner
amtlichen Erbsenzählerei veranlasst sieht, ist wohl auf den verstärkten Widerstand
gegen diese brutalen Sanktionen zurückzuführen. Dazu gehören die regelmäßigen
Aktionen der Initiative ‚AufRecht bestehen‘ vor dem Duisburger Jobcenter sowie
Anregungen für einige Beschlüsse, Anträge und Anfragen im städtischen
Sozialausschuss“ meint Edith Fröse, Gewerkschafterin und Aktivistin der Jobcenter-
Initiative. „Vor allem aber hat diese unsägliche Sanktions-Praxis zu einer dramatischen
Verschlechterung der Arbeitsbedingungen Beschäftigter beigetragen“, weiß die
Gewerkschafterin Edith Fröse und ergänzt: „Durch den Zwang zur Annahme auch sehr
schlechter Arbeit haben sich die ausbeuterischen Leiharbeitsverhältnisse seit Einführung
von Hartz 4 auf 1 Million Betroffene verdoppelt.“
V.i.S.d.P.: Duisburger Initiative „AufRECHT bestehen!; c/o Detlef Hertz, Syntopia, Gerokstraße 2, 47053 Duisburg;
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. (Name: AufRecht bestehen Duisburg)