Stadt Bochum Infos:Archivkino zeigt „Radio Heimat“
Am Donnerstag, 24. Mai, um 19 Uhr zeigt das Archivkino im Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, den Film „Radio Heimat: damals war auch scheiße!“ aus dem Jahr 2016. Das 82-minütige Werk von Regisseur Matthias Kutschmann beruht auf dem 2010 veröffentlichten Roman „Radio Heimat – Geschichten von Zuhause“ von Frank Goosen: Vier jugendliche Freunde, Frank, Spüli, Mücke und Pommes, versuchen, Kontakte zum weiblichen Geschlecht aufzunehmen. Im Ruhrpott der 80er Jahre ist das nicht so einfach. Die Ratschläge der Eltern und Lehrer sind in dieser Situation nur wenig hilfreich. Die vier Halbstarken müssen sich etwas einfallen lassen, aber Tanzeinlagen und Überlegungen, durch Musizieren Eindruck zu erwecken, führen nicht zum gewünschten Erfolg.
Der Eintritt ist frei. Kartenreservierungen können Dienstag bis Donnerstag von 10 bis 18 Uhr unter der Rufnummer 02 34 / 910 - 95 10 erfolgen. Nicht abgeholte Karten verfallen zehn Minuten vor Beginn der Veranstaltung. Einlass ist um 18.50 Uhr. Besucher der Veranstaltung können den BP-Parkplatz (P4) in der Akademiestraße kostenfrei nutzen. Dazu müssen sie an der Parkschranke angeben, dass sie zum Stadtarchiv möchten.
Zuvor bietet das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte am Donnerstag, 24. Mai, um 18 Uhr für Interessierte eine öffentliche und kostenlose Führung durch die Ausstellung „Bochum – das fremde und das eigene“ an. Der Treffpunkt ist im Foyer. In derzeit sechs eigenständigen Abteilungen zeigt die Ausstellung, dass Migration kein Sonderfall in der Geschichte war, sondern der Normalfall ist. Damit eröffnet sie einen besonderen Zugang zur Stadtgeschichte. Doch nicht allein Migration ist das Thema, sondern das Wechselspiel von fremd und eigen im historischen Längsschnitt: von der Ur- und Frühgeschichte bis (fast) zur Gegenwart.
